Ein Scherz mit Folgen

Guerrero-Witz aktiviert die Drogen-Fahndung

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Paolo Guerrero, hier im HSV-Dress

Lima - Ein Dummer-Jungen-Streich des ehemaligen Bundesliga-Profis Paolo Guerrero hat am Flughafen San Jose in Costa Rica die Drogenfahndung auf den Plan gerufen.

Der frühere Angreifer des Hamburger SV kam gemeinsam mit seinem Teamkollegen in der peruanischen Fußball-Nationalmannschaft, John „Tyson“ Galliquio, während der Rückreise vom Länderspiel in Costa Rica (1:0) auf die Schnapsidee, das Zollpersonal narren zu wollen.

„Ich hatte den Beamten gesagt, dass Galliquio Drogen transportiert. Er hat das Spielchen mitgemacht“, zitierten die peruanischen Medien Guerrero am Donnerstag. Wenig später verging den Spielern das Lachen. „Leider hat die Polizei diesen Witz ernstgenommen“, sagte Guerrero. Die Behörden in Costa Rica aktivierten das in diesem Fall übliche Vorgehen im Kampf gegen Drogenschmuggler, und Galliquio durfte nicht die Rückreise mit der Nationalmannschaft antreten. Der Abwehrspieler musste sich einer mehrstündigen Befragung der Drogenfahndung stellen.

„Ich habe meine Lektion gelernt“, sagte Galliquio, als er gegen Mitternacht in Lima eintraf. Für Paolo Guerrero folgte die Strafe auf dem Fuß: Bei der Ankunft auf dem Flughafen in Lima verließ der Bus der peruanischen Nationalmannschaft das Gelände versehentlich ohne den Stürmer des brasilianischen Traditionsvereins Corinthians.

sid

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