Zehn Günter-Netzer-Geschichten, die Sie noch nicht kennen!

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1. TV-Start: War eine Katastrophe. 1988 stieg er in der neuen Bundesliga-Show „Anpfiff“ von „RTL plus“ als Experte ein – neben Pudel-Moderator Ulli Potofski und der Sex-Sachverständigen Erika Berger. Die Auftritte waren ein Desaster, alles spottete über den zappeligen Netzer. Der Experte und die Sexpertin mussten gehen.
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2. ARD-Einstieg: In den Neunzigern glänzte Netzer (nach lustloser Kurz-Karriere als Schalke-Berater) als Experte im Schweizer Fernsehen SF. Und weil sich die „Nati“ nicht für die WM 1998 qualifizierte, griff die ARD zu. Seine Bedingung: „Nur mit Delling!“ Waldi Hartmann war sauer („Er hat mich gemobbt“), verzieh Netzer aber schnell: „Ich wollte eh nicht sein Hacki Wimmer sein.“
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3. Käse und Scheißdreck: In Rudi Völlers Island-Wutrede 2003 spielte Netzer eine führende Rolle: „Was hat denn der Günter früher für einen Scheiß gespielt?“ „Netzing“ sahen alles auf dem Bildschirm, Netzer erinnert sich: „Ich habe Dellings Arm genommen und nur gesagt: Ruhig, ruhig!“ Stinksauer auf „Tante Käthe“ war er trotzdem, schimpfte hinter den Kulissen: „Was glaubt dieser Völler eigentlich?“
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4. Freundschaft: Delling und Netzer bezeichnen sich als Freunde, Netzer war bei Dellings zweiter Hochzeit mit NDR-Journalistin Isabelle Wagner sogar Trauzeuge. Trotzdem gehen die beiden privat ähnlich rau miteinander um wie im Fernsehen. Netzer in der WELT: „Wir leben das aus, auch in unserem Privatleben.“
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5. Siezgelegenheit: Trotz aller Freundschaft – die beiden siezen sich auch privat. Delling: „Im Grunde erleichtert das sogar die Arbeit vor der Kamera. Wir müssen uns nicht verstellen.“ Und dabei soll es bleiben. Viele hoffen, dass Netzer seinem Delling heute Abend endlich das Du anbietet – doch der Schweizer Website tagesanzeiger.ch verriet er bereits: „Die Chance, dass ich Delling das Du anbiete, ist gleich null.“ Abschiedsgeschenke soll es auch keine geben: „Ich habe intensivst die ARD aufgefordert, dass nichts stattfinden darf. Mir wäre das äußerst peinlich. Ich kann so etwas nicht ertragen.“
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6. Krisen: Gekriselt hat es immer wieder bei Netzings – am schlimmsten, als die beiden bei der WM 2006 wegen Heribert Faßbenders Fehlplanung im Kölner Studio in Isolationshaft gehalten wurden, während Kerner und Klopp im Sony-Center in Berlin Party feierten. Das ARD-Duo sah nur das Finale live im Stadion, die Redakteure mussten Eheberater spielen, Netzer wollte die Brocken hinschmeißen.
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7. Ferraris: Gerade wurde ausgerechnet, dass der Ferrari-Liebhaber mit seiner Schweizer TV-Rechteagentur Infront die beiden letzten Weltmeisterschaften für einen Gesamtwert von etwa 120 000 Ferraris vermarktet hat. Um die Zukunft von Geschäftsmann Netzer muss sich niemand Sorgen machen: „Jedem kann ich versichern, dass ich nicht in ein tiefes Loch falle oder mein Leben nicht mehr bewältigt kriege.“
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8. Vorbereitung: War nie ein Thema für Netzer vor Länderspielen: „Ich mache so gut wie nichts. Delling ist derjenige, der alles machen muss. Denn ich bin ja zudem noch gern faul.“
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9. Lachen: Lehnt Netzer im Fernsehen ab. O-Ton in der WELT: „Ich habe schon genug damit zu tun, Dellings verschachtelten Sätzen zu folgen. Einer hat mal zu mir gesagt: Dein Fernseherfolg ist mir unbegreiflich. Du sitzt mit einer Steinbeißerfresse da und die Leute mögen dich auch noch. Er hat hundertprozentig Recht.“

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