Grings: "Prinz möchte jetzt allein sein"

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Inka Grings

Düsseldorf - Inka Grings hat nach ihrem ersten WM-Einsatz in der Startelf betont, dass sie schwer mit der Zeit auf der Ersatzbank zurecht gekommen sei. Zudem hat sie sich zu Birgit Prinz' schwieriger Phase geäußert.

“Es war nicht einfach für mich die letzten Tage und Wochen. Ich habe lange gebraucht, das zu verarbeiten“, sagte die 32-Jährige, die beim letzten Gruppenspiel am Dienstagabend in Mönchengladbach zwei Tore zum 4:2-Sieg über Frankreich beigesteuert hatte.

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“Ich war bis vor der WM eigentlich Stammspielerin. Meine Familie und Menschen, die ich sehr lieb habe, haben mir geholfen“, sagte Grings. Sie durfte gegen Frankreich erstmals von Beginn an auflaufen, zuvor gegen Nigeria und Kanada wurde sie jeweils in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Grings, Torschützenkönigin der EM 2009, sagte, sie könne die Lage von Spielführerin Birgit Prinz besonders gut nachempfinden. “Sie ist in einer Situation, in der sie gern allein sein möchte. Das war ich auch, als es mich betraf.“

Die Rekordnationalspielerin Prinz stand gegen Frankreich erstmals seit März 2009 nicht in der Startelf. Damals bremste sie jedoch eine Verletzung, diesmal entschied sich Bundestrainerin Silvia Neid aufgrund der sportlichen Leistung und ihrer psychischen Verfassung dafür, Prinz auf der Bank zu lassen.

dapd

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