Griechen schauen lieber Holland gegen Portugal

Legionowo - Das Gros der griechischen Fußball-Nationalmannschaft hat den 2:1-Sieg des künftigen Viertelfinal-Gegners Deutschland gegen Dänemark am Sonntagabend nicht via TV verfolgt.

 „Viele haben Holland gegen Portugal geguckt. Das war spektakulärer. Oder die Parlamentswahlen in der Heimat verfolgt“, bekannte Abwehrspieler Ioannis Maniatis am Montag. Von fehlendem Respekt vor der DFB-Elf könne dennoch keine Rede sein: „Wir spielen gegen eines der besten Teams bei dieser Euro. Sie sind Favorit, aber wir haben unsere Chance.“

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Im Duell am Freitag in Danzig (20.45 Uhr) muss Trainer Fernando Santos auf Kapitän Georgios Karagounis (Panathinaikos Athen) und den ehemaligen Münchner José Holebas (Olympiakos Piräus) verzichten. Beide Profis hatten beim 1:0 über Russland die zweite Gelbe Karte gesehen und sind deshalb für ein Spiel gesperrt.

Vor allem der Ausfall von Rekord-Nationalspieler Karagounis bereitet Santos Kopfzerbrechen. Mögliche Kandidaten sind Grigorios Makos (AEK Athen) oder Konstantinos Fortounis (Kaiserslautern). „Wenn ich für Karagounis ins Team kommen sollte, werde ich alles geben, um ihn zu 100 Prozent zu ersetzen“, versprach Makos.

dpa

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