Gomez: Neuer Vertrag mit "Robben-Klausel"

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Gomez-Berater Uli Ferber hat wohl für den Stürmer eine "Robben-Klausel" ausgehandelt.

München - In die Vertagsverhandlungen zwischen Mario Gomez und dem FC Bayern kommt Bewegung. Offenbar erhält der Torjäger in seinem neuen Kontrakt eine "Robben-Klausel".

Mario Gomez und der FC Bayern - das passt! Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Ex-Trainer Louis van Gaal kann sich seine Zwischenbilanz von 60 Ligatore in 86 Bundesliga-Spielen für die Münchner mehr als sehen lassen. Alleine in dieser Saison knipste der Torjäger bereits 22 Mal in Deutschlands höchster Spielklasse.

Sowohl der FC Bayern als auch Gomez haben unlängst erklärt, dass sie an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sind. Laut Sport Bild steht eine Einigung zwischen den Roten und Gomez-Berater Uli Ferber unmittelbar bevor: "Mario fühlt sich sehr wohl in München. Wir haben uns nie mit anderen Vereinen beschäftigt", wird Ferber zitiert. Zwar habe der Mittelstürmer "keinerlei zeitlichen Druck", aber der Dreijahresvertrag bis 2016 scheint in Stein gemeißelt zu sein.

Der neue Kontrakt zahlt sich für den Nationalspieler demnach auch finanziell aus. Der gebürtige Riedlinger steigt in die Gehaltsklasse von Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger auf und könnte laut Sport Bild bis zu zehn Millionen Euro im Jahr verdienen.

Außerdem soll eine sogenannte "Robben-Klausel" im neuen Arbeitspapier verankert werden. Der holländische Flügelflitzer bekam nach seiner schweren Verletzung im Anschluss an die WM 2010 in Südafrika drei Monate lang das volle Gehalt bezahlt. Verletzt sich Gomez also, übernimmt der FC Bayern wie bei Robben für drei Monate das volle Salär. Im Normalfall springt nach 43 Tagen die Berufsgenossenschaft in die Bresche und übernimmt die Bezahlung des verletzen Spielers, dem dann plötzlich "nur" noch 186,67 Euro pro Tag zustehen... 

Bayern-Medienchef Markus Hörwick bestätigte Verhandlungen mit Gomez, wollte aber nicht konkreter werden. “Dass mit Gomez gesprochen wird, ist kein Geheimnis. Aber wir geben keine Zwischenergebnisse bekannt.“

jb / dpa

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