Gomez: "Bin kein Roboter und keine Ratte"

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Mario Gomez (r.) hofft noch

Danzig - Bayern-Torjäger Mario Gomez glaubt noch an seine Chance auf einen Startelf-Platz beim EM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft. Er spricht über den Konkurrenzkampf.

„Ich habe ein gutes Gefühl. Der Trainer hat es diesmal so schwer wie noch nie“, erklärte der Münchner Angreifer am Tag vor dem ersten Gruppenspiel an diesem Samstag in Lwiw gegen Portugal in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Zwar habe er verfolgt, „dass in den Zeitungen längst zu lesen war, dass die Entscheidung über den Platz im Sturm zugunsten von Miro gefallen ist“, bemerkte Gomez: „Für mich ist das nicht so klar - und für den Trainer auch nicht, so hat er es mir jedenfalls gesagt. Das gibt mir Hoffnung.“

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Der 26 Jahre alte Torjäger sieht sich gewappnet für die EM und den Zweikampf mit Klose, der am Samstag 34 Jahre alt wird. „Ich bin sehr gut drauf, fühle mich körperlich topfit und gebe im Training alles - genau so, wie ich es die vergangenen zwei Jahre getan habe.“

Der Konkurrenzkampf zwischen beiden Stürmern verlaufe rein sportlich, unterstrich der Halb-Spanier. „Wir beide sind viel zu menschlich, als dass aus der sportlichen Rivalität ein Problem entstehen könnte“, sagte Gomez und ergänzte: „Ich bin kein Roboter, und bin auch keine Ratte. Ich weiß, wie der Sport funktioniert und kann mich gut einschätzen. Und Miro ist genauso Sportsmann wie ich - auch er wird alles versuchen, diesen Platz zu bekommen.“

Gomez weiß um Kloses Vorteil, „dass Miro in den letzten Turnieren immer seine Leistung gebracht hat. Und zu wissen, dass ein Spieler im Turnier funktioniert, ist ein kleiner Anker für einen Trainer.“ In Deutschland genieße er nach wie vor nicht den Respekt wie im Ausland: „Das sehe ich jetzt wieder, wo es darum geht, wer in der Nationalmannschaft spielt und was bei Bayern passiert.“

dpa

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