Götze: BVB lehnt 40-Millionen-Angebot ab

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Der BVB hat ein 40-Millionen-Angebot vom FC Arsenal für Mario Götze abgelehnt.

Düsseldorf - Mesut Özil schwärmt in den höchsten Tönen von seinem Kollegen Mario Götze. Meister Borussia Dortmund hat unterdessen ein Angebot über 40 Millionen Euro aus der englischen Premier League für Götze abgelehnt.

„Ich habe ihn schon letzte Saison beobachtet. Er ist noch sehr jung, aber schon überragend. Das hat er gegen Brasilien gezeigt. Mario erinnert mich an mich selbst!“, sagte der Mittelfeldspieler von Real Madrid der Bild-Zeitung vor dem EM-Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl am Freitag in Gelsenkirchen gegen Österreich (20.45 Uhr/ZDF). Auch bei ihm sei alles sehr schnell gegangen, sagte Özil, dessen Stern im vergangenen Sommer bei der WM in Südafrika aufgegangen war.

Dem Dortmunder Jungstar traut Özil eine große Karriere zu. „Er kann bald bei einem großen Verein spielen“, sagte der 26-malige Nationalspieler, der sich in gut vorstellen kann, mit Götze zusammen im Mittelfeld der DFB-Elf aufzulaufen: „Das passt ganz sicher. Auch wenn wir es bisher nur im Training zeigen konnten. Wir sind beide stark am Ball, das geht ganz sicher.“ Bundestrainer Joachim Löw stellte am Dienstag einen Auftritt als Offensiv-Duo in Aussicht: „Selbstverständlich ist das eine Option. Götze war gegen Brasilien hervorragend, und Özil ist ein Klasse-Spieler.“

Özil, der mit Deutschland am Freitag die Qualifikation für die EM 2012 in Polen und der Ukraine perfekt machen will, glaubt im kommenden Sommer an eine Titelchance: „Wir sind auf einem guten Weg, das zeigen die Ergebnisse.“

BVB lehnte 40-Millionen-Angebot für Götze ab

Der deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund hat ein Angebot über 40 Millionen Euro vom FC Arsenal aus der englischen Premier League abgelehnt. Die Offerte hatten die Gunners, am 13. September (20.45 Uhr/Sky) erster Gruppengegner der Westfalen in der Champions League, nach Informationen der Ruhr Nachrichten schon vor einigen Wochen vorgelegt.

„Wir wissen, dass Mario für die Mannschaften aus dem Champions-League-Lostopf eins sehr interessant ist“, sagte Sportdirektor Michael Zorc im Rückblick auf die Gruppenauslosung am vergangenen Donnerstag. Es war das bisher höchste Angebot für einen Spieler in der Geschichte des BVB.

„Wir sind kein Ausbildungsverein. Ein Ausbildungsverein bildet seine Spieler aus und versucht, sie teuer zu versilbern, sobald sich eine Möglichkeit bietet. Wir wollen selbst die Ernte einfahren“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am Montag.

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Arsenal musste im Laufe der vergangenen zwei Wochen seine Superstars Cesc Fabregas zum FC Barcelona (40 Millionen Euro Ablöse) und Samir Nasri (für 27,5 Millionen Euro) in Richtung Manchester City ziehen lassen und befindet sich in einem Umbruch. Das letzte Punktspiel verlor Arsenal beim Meister Manchester United am Sonntag 2:8.

„Ich finde die Idee gut, die richtigen Spieler zu verpflichten, zumal auch Geld vorhanden ist. Aber wenn man sie nicht findet, kann man nichts machen“, klagte Teammanager Arsene Wenger unlängst. In dem Bremer Per Mertesacker hat er zumindest vor dem Ende der Transferperiode am Mittwoch eine Verstärkung für die Abwehr gefunden.

SID

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