Fürth setzt sich ab - Fortuna zeigt Nerven

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Christopher Nöthe (M) von Greuther Fürth jubelt mit seinen Kollegen Sercan Sararer (l) und Sebastian Tyrala über seinen Treffer zum 3:0.

Fürth/Düsseldorf - Die SpVgg Greuther Fürth lässt sich im Aufstiegskampf vom bitteren Pokalaus nicht beirren, Fortuna Düsseldorf dagegen zeigt Nerven.

 Die Fürther setzten sich vier Tage nach dem 0:1 nach Verlängerung im Pokal-Halbfinale gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund souverän 3:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC durch und liegen als Tabellenführer bereits sechs Punkte vor dem Relegationsplatz. Düsseldorf kam gegen Eintracht Braunschweig am 27. Spieltag der 2. Liga nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Die Fortuna steht vor einem ersten „Endspiel“ um die Relegation gegen den FC St. Pauli.

In Fürth erzielte Heinrich Schmidtgal (27.) vor 12.760 Zuschauern den Führungstreffer, bevor Bernd Nehrig (70., Foulelfmeter) und Christopher Nöthe (83.) den 18. Saisonsieg der SpVgg perfekt machten. Die Fürther sind nun seit sieben Spielen ungeschlagen, der KSC wartet seit fünf Runden auf einen Dreier und bleibt Tabellenvorletzter.

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Die Franken präsentierten sich zunächst nicht so dominant wie gewohnt. In der ersten Halbzeit fanden sie in keiner Phase ihren Rhythmus, in der Statistik standen zur Pause sogar wesentlich mehr Torschüsse der Gäste. Es war bezeichnend, dass der Führungstreffer der Gastgeber aus einem Freistoß Schmidtgals resultierte.

Erst nach etwa einer Stunde erhöhte Fürth das Tempo und den Angriffsdruck, doch erfolgversprechende Möglichkeiten blieben Mangelware. Der KSC agierte taktisch geschickt, ließ aber ebenfalls in der Offensive die letzte Konsequenz vermissen.

Ausgerechnet Assani Lukimya, der mit der Bekanntgabe seines Wechsels zum rheinischen Rivalen 1. FC Köln unter der Woche erhebliche Aufregung ausgelöst hatte, konnte in Düsseldorf nach einem Steilpass beim 0:1 (24.) des jederzeit gefährlichen Dominick Kumbela nicht eingreifen. Lukimya, der Innenverteidiger mit den besten Zweikampfwerten der Liga, spielte vor 35.427 Zuschauern ansonsten ohne Fehl und Tadel. Zwei Minuten nach der Pause gelang Thomas Bröker der Ausgleich per Kopf.

Die Fortuna begann engagiert, nach fünf Minuten setzte der starke Sascha Rösler einen Fernschuss an die Querlatte. Doch wenn die Braunschweiger nach vorne kamen, wurde es vor allem in der ersten Halbzeit gefährlich. Nach dem 1:1, das Rösler per Freistoß vorbereitete, drückte der Gastgeber und erhielt einen Foulelfmeter, den Abwehrspieler Jens Langeneke kläglich in die Arme des Eintracht-Torhüters Daniel Davari schob (63.). In der Schlussphase hätte dann Kumbela beinahe sogar den Siegtreffer für Braunschweig erzielt, er köpfte aber aus spitzem Winkel an den Pfosten (85.).

sid

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