Preis gegen Hoffenheim auf der Bank

Fürth: Hack hat noch keinen Trainer gefunden

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Helmut Hacks Trainersuche dauert an.

Fürth - Der abstiegsbedrohte Bundesligist SpVgg Greuther Fürth wird von Interimstrainer Ludwig Preis in den Abstiegskrimi am Samstag gegen 1899 Hoffenheim geführt.

Das bestätigte Fürths Präsident Helmut Hack den Nürnberger Nachrichten. „Ludwig Preis wird auch gegen Hoffenheim auf der Bank sitzen“, sagte Hack. Der Vereinsboss lobte die Arbeit der Übergangslösung in höchsten Tönen. Fürth sei mit Preis auf dem richtigen Weg. „Die Fans identifizieren sich wieder mit der Mannschaft. Preis hat Feuer, eine klare Linie und Mut. Er ist ein Trainertalent“, sagte Hack. Das Spiel gegen Hoffenheim wird für Preis allerdings definitiv der letzte Einsatz sein, da er nicht im Besitz der nötigen Fußballlehrerlizenz ist.

Die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger des entlassenen Mike Büskens hält indes weiter an. Hack erklärte, Fürth brauche noch die Zeit in dieser Woche. „Wir haben bislang noch mit keinem möglichen Trainer Verhandlungen geführt. Jeder Trainer, der sich auf uns einlässt, muss wissen, dass wir begrenzte Verhältnisse haben“, sagte er.

Die schnellsten Trainerentlassungen seit 1999

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Die Kritik an den Abwerbeversuchen von Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen) und Frank Kramer (U23 1899 Hoffenheim) berührt Hack nicht. „Da muss ich drüber wegsehen“, sagte er: „Wer mich kennt, weiß, dass ich mit den Dingen respektvoll und gesittet umgehe. Menschen haben Netzwerke, da ist es das normalste auf der Welt, Kontakte aufzunehmen, um Gespräche zu führen“. Aalen und Hoffenheim hatten Hack dafür gerügt, dass er die vertraglich gebundenen Trainer direkt angesprochen und nicht zunächst Kontakt zum jeweiligen Klub aufgenommen hatte. Kramer soll weiter im Blickpunkt der Fürther stehen, Hasenhüttl hat bereits abgesagt.

sid

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