Fürth auf Platz 1 - Cottbus gewinnt Ostduell

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Gerald Asamoah (r.) traf gegen Bochum im Doppelpack.

Köln - Die SpVgg Greuther Führt hat zumindest vorübergehend die Tabellenführung der 2. Bundesliga erobert. Gegen Bochum schießen die Kleeblätter sechs Tore. Cottbus behält gegen Aue die Oberhand.

Pokal-Halbfinalist Greuther fürth feierte gegen den VfL Bochum ein 6: 2 (2:1) und hat nun 47 Punkte. Allerdings könnten die Franken schon am Sonntag von Eintracht Frankfurt (46), das beim SC Paderborn antreten muss, wieder verdrängt werden.

In der zweiten Begegnung des Samstags gewann Energie Cottbus das Ostderby gegen Erzgebirge Aue mit 2:0 (1:0) und setzte seinen Weg ins gesicherte Tabellenmittelfeld fort, während Aue auch mit dem neuen Trainer Karsten Baumann am 23. Spieltag der Sturz in die Abstiegsränge droht.

Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah verhalf Fürth zum Sprung an die Spitzenposition verholfen. Mit seinen beiden Treffern (21. und 50.) legte der Routinier den Grundstein zum Erfolg über Bochum.

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Takashi Inui (7.) hatte die Westfalen in Führung geschossen, bevor Fürth durch Asamoah, ein Eigentor von Kevin Vogt (40.) und einen Treffer von Edgar Prib (61.) die Wende schaffte. Bochums Christoph Kramer (65.) sorgte schließlich für Ergebniskosmetik. Zu allem Überfluss sah der Bochumer Faton Toski (76.) eine Gelb-Rote Karte. Zu diesem Zeitpunkt stand es nach einem Tor von Dani Schahin (72.) schon 5:2. Den Schlusspunkt setzte Bernd Nehrig per Foulelfmeter (85.).

Bochum begann vor 8630 Zuchauern sehr engagiert und ging verdient in Führung. Wie aus heiterem Himmel kamen die Gastgeber aus Franken durch Asamoah zum Ausgleich. Der Ex-Nationalspieler leistete sich jedoch in der 24. Minute ein rüdes Foul gegen den Bochumer Mirkan Aydin, der mit einem Wadenbeinbruch und Verdacht auf eine Bänderverletzung frühzeitig ausschied. Zuvor hatte beim VfL bereits der starke Michael Delura, ebenfalls nach einem Foulspiel, verletzt ausgewechselt werden müssen.

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Im ersten Spiel mit Baumann auf der Bank verlor Aue auch in Cottbus und wartet weiterhin seit dem 20. November (2:1 bei Dynamo Dresden) auf einen Sieg. Energie genügte eine engagierte, aber keinesfalls überragende Leistung. Dennis Sörensen (11.) traf vor 9442 Zuschauern zum 1:0. Für die Entscheidung sorgte Dimitar Rangelow (57.) per Foulelfmeter.

sid

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