Früher Kontakt: Babbel weist Kritik zurück

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Markus Babbel weist die Kritik an seinem Engagement in Hoffenheim zurück.

Hoffenheim - Der neue Trainer Markus Babbel hat die Kritik an der Kontaktaufnahme mit den Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim vor der Entlassung seines Vorgängers Holger Stanislawski zurückgewiesen.

„Trainerentlassungen haben immer einen faden Beigeschmack. Was mich betrifft, war es eine saubere Geschichte. Sonst hätte ich es nicht gemacht“, sagte Babbel dem Fachmagazin kicker.

Babbel, der drei Tage vor dem Rauswurf Stanislawskis erste Gespräche mit den Kraichgauern geführt hat, sieht außerdem die Rolle des allmächtigen Mäzens Dietmar Hopp bei den Hoffenheimern weniger kritisch als andere: „Wir hatten ein sehr angenehmes Gespräch, er weiß jetzt, wie ich bin. Ich sagte ihm: Herr Hopp, ich erwarte, dass Sie mir sagen, wenn Ihnen etwas nicht gefällt. Sie sind der Mister Hoffenheim. Er muss sich nicht zuücknehmen, er soll wissen, was läuft.“

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Hopp wurde zuletzt vorgeworfen, er habe Stanislawski bereits vor dessen Entlassung mit seiner öffentlichen Kritik demontiert. Schon beim Rauswurf des Ex-Trainers Ralf Rangnick vor rund einem Jahr hatte der Mäzen, von dem der Klub abhängt und ohne dessen Zustimmung keine wichtigen Entscheidungen getroffen werden, eine unglückliche Figur abgegeben.

SID

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