Freiburg und 1899 gehen selbsbewusst ins Derby

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Christian Streich ist mit seinem SC Freiburg eines der Überraschungsteams der Rückrunde.

Freiburg - Vor fünf Monaten war das Spiel zwischen 1899 Hoffenheim und dem SC Freiburg das Duell zweier kriselnder und stagnierender Teams. Am Sonntag aber gehen beide voller Selbstvertrauen ins badische Derby.

Der Sport-Club hat nach sieben Spielen ohne Niederlage den Klassenerhalt so gut wie geschafft. Die Gäste haben nach zehn Punkten aus den vergangenen vier Partien auf einmal wieder eine Chance auf das Erreichen der Europa League.

“Hoffenheim ist im Moment bestimmt eine der besten Mannschaften der Liga“, meinte Freiburgs Trainer Christian Streich. Sein Kollege Markus Babbel nahm die Komplimente gern entgegen. “Wir befinden uns in einer komfortablen Situation“, sagte er. “Wir haben es zwar nicht mehr in der eigenen Hand, nach Europa zu kommen. Wir können aber von hinten Druck ausüben und die Konkurrenz nervös machen.“

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Sollten die Kraichgauer auch im Breisgau gewinnen, hätten sie bereits drei Spieltage vor Saisonschluss die statistisch beste Rückrunde ihrer Bundesliga-Geschichte gespielt. Ganz nebenbei könnten sie so auch ihre etwas kümmerliche Bilanz in diesem Derby aufpolieren. Denn von den bislang fünf Bundesliga-Spielen gegen Freiburg gewann die TSG nur das erste (1:0).

Ob die angeschlagenen Isaac Vorsah, Sejad Salihovic und Sven Schipplock mitspielen können, entscheidet sich wohl erst am Sonntag. Tobias Weis fehlt wegen einer Gelb-Sperre. Beim Sport-Club kehrt Cedrick Makiadi in die Anfangsformation zurück. Im Gegensatz zu Weis hat er seine Gelb-Sperre bereits abgesessen.

dpa

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