Frauen könnten Fußball friedlicher machen

Frankfurt/Main - Weibliche Fans könnten nach Experten-Meinung die Gewalt in Fußball-Stadien eindämmen. In den vergangenen Wochen gab es in Stadien mehrere Ausschreitungen.

“Vielleicht brauchen wir auch bei Bundesliga-Spielen nicht mehr Polizei, sondern einfach mehr Frauen. Sie könnten die Stadien friedlicher machen“, sagte Harald Lange, Professor für Sportpädagogik an der Universität Würzburg, der “Frankfurter Rundschau“ (Dienstag).

Lange hat vier Wochen lang das Publikumsverhalten bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft vergangenen Sommer in Deutschland beobachtet. Dabei fiel ihm unter anderem auf, dass es keine Schmähgesänge und Beleidigungen gab: “Dem Gegner wurde sogar applaudiert, wenn er etwas gut gemacht hat.“ Lange hat gemeinsam mit Sportwissenschaftlern, Politologen und Kriminologen ein Institut für Fankultur gegründet.

dpa

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