""Das gehört einfach dazu"

Beckenbauer: Klares "Ja" zur Torlinientechnik

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Für Franz Beckenbauer ist das Problem der Torlinientechnik keine Frage des "ob", sondern des "wann".

Hamburg - Der "Kaiser" spricht ein Machtwort? Franz Beckenbauer (67) hat sich mit einem flammenden Plädoyer für die Einführung der Torlinientechnik im Fußball ausgesprochen.

„Man fliegt zum Mond und macht unglaubliche technische Sachen, also wird man doch irgendwie eine Kamera oder sonst etwas installieren können, die genau feststellt, ob der Ball hinter der Linie ist oder nicht. Ich bin klar dafür“, sagte der „Kaiser“ dem SID: „Wir leben in einem Zeitalter der technischen Entwicklung und da gehört das einfach dazu.“

Auch Karl-Heinz Rummenigge (57), Vorstandsvorsitzender des Triple Siegers Bayern München, sprach sich für die Torkamera aus. „Ich bin immer pro Hilfe für die Schiedsrichter. Jede mögliche Hilfe, die man ihnen zur Seite stellen kann, sollte man ihnen auch zur Seite stellen“, sagte Rummenigge dem SID.

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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (62) äußerte sich weitaus zurückhaltender. „Vorsicht bevor man diesen gewaltigen Schritt macht“, sagte Niersbach dem SID: „Bringen sie mir rückblickend aus den letzten fünf Jahren fünf Szenen, wo das ähnlich war - die gibt es garnicht. Die DFL hat klar gesagt, erst ab 2015. Und da stehen wir klar dahinter. Die Technik muss erst sicher sein.“

Nach dem „Torklau von Hoffenheim“, als das Schiedsrichter-Gespann um Thorsten Kinhöfer bei der Partie zwischen 1899 Hoffenheim und dem 1. FC Nürnberg (2:2) einem klaren Treffer für 1899 seine Anerkennung verweigert hatte, erhielt die Diskussion über technische Hilfe für Unparteiische gleich zum Bundesliga-Start am vergangenen Samstag neue Nahrung.

SID

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