Diese Länder haben sich für die EM qualifiziert

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Erleichterung: Das fanzösiche Team feiert die erfolgreiche Qualifikation für die EM.

Köln - Die Franzosen können aufatmen, die Portugiesen müssen nachsitzen: Frankreich hat als letztes Team die direkte Qualifikation für die Fußball-EM 2012 geschafft. Diese Länder sind ebenfalls dabei:

Griechenland, Russland, Frankreich, Dänemark und Schweden haben das EM-Ticket gelöst, die Türkei dank deutscher Schützenhilfe die Play-offs erreicht: Am letzten Spieltag der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine war Nervenstärke gefragt. Griechenland kam am letzten Spieltag der Gruppe F dank eines späten Treffers des ehemaligen Bundesliga-Stürmer Angelos Charisteas zu einem mühsamen 2:1 (0:1) in Georgien und setzte sich mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger Kroatien durch.

In der georgischen Hauptstadt Tiflis sorgten der eingewechselte Giorgos Fotakis (79.) und Charisteas (85.) für die Wende zugunsten der Griechen. Der frühere Freiburger David Targamadze (19.) traf zur Führung der Gastgeber.

Russland hat sich zum dritten Mal in Serie für die EM-Endrunde qualifiziert. Der Titelträger von 1960 sicherte sich durch ein souveränes 6:0 (4:0) gegen Andorra den Sieg in der Gruppe B vor Irland, das Verfolger Armenien mit 2:1 (1:0) auf Distanz hielt. Im Moskauer Luschniki-Stadion sorgten Alan Dsagojew (5./44.), Sergej Ignaschewitsch (26.), Roman Pawljutschenko (30.), Denis Gluschakow (59.) und Dinijar Biljaletdinow (79.) für klare Verhältnisse gegen Fußballzwerg Andorra.

Die von Giovanni Trapattoni trainierten Iren kämpfen in den Play-offs (11./12. und 15. November) um ihr EM-Ticket. Armenien geriet in Dublin bereits in der 26. Spielminute in Unterzahl, als Torwart Roman Beresowski nach einer Notbremse die Rote Karte sah. Ein Eigentor von Valeri Aleksanjan (43.) und der Treffer von Richard Dunne (59.) bescherten Irland eine 2:0-Führung. Henrich Mchitarjan (62.) gelang der Anschlusstreffer für die Gäste, die aber auch nach Gelb-Rot gegen Kevin Doyle (81.) nicht mehr die Wende schafften.

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Dänemark hat überraschend das Endspiel um die direkte EM-Qualifikation gewonnen und Portugal in die Play-offs geschickt. Die Mannschaft von Trainer Morten Olsen setzte sich in der Gruppe H mit 2:1 (1:0) gegen den Vizeeuropameister von 2004 durch. Michael Krohn-Dehli (13.) und Nicklas Bendtner (63.) trafen für die Dänen, Cristiano Ronaldo (90.+2) für die Portugiesen.

Schweden hat sich sich mit einem 3:2 (1:1) gegen den als Gruppensieger feststehenden Vizeweltmeister Niederlande als bester Gruppenzweiter qualifiziert. Sebastian Larsson (52./Foulelfmeter) und Ola Toivonen (53.) bescherte Schweden mit einem Doppelschlag den Dreier. Kim Källström (14.) eröffnete den Torreigen. Schalkes Torjäger Klaas-Jan Huntelaar (23.) glich mit seinem zwölften Treffer in der Qualifikation aus. Nach der Pause traf zunächst Dirk Kuyt (50.) zum 2:1 für die zuvor in neun Spielen siegreichen Niederländer, doch Schweden schlug postwendend zurück.

Samir Nasri (78.) sicherte Ex-Europameister Frankreich das Direktticket zur EM, nachdem der ehemalige Wolfsburger Edin Dzeko (74.) beim 1:1 (0:1) im „Endspiel“ der Gruppe D die Führung für die Bosnier erzielte hatte. Dzeko und Co. müssen nunmehr als Gruppenzweite in die Play-offs wie auch die Kroaten, die in der Griechenland-Gruppe 2:0 (0:0) gegen Lettland gewannen. In Rijeka trafen der gebürtige Brasilianer Eduardo von Schachtjor Donezk (66. ) und der Wolfsburger Mario Mandzukic (72.) für die Gastgeber.

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Der Türkei reichte im letzten Spiel ein 1:0 (0:0) gegen das von Berti Vogts trainierte Aserbaidschan, um sich vor Belgien den zweiten Platz hinter der DFB-Elf zu sichern. Burak Yilmaz (60.) den türkischen Sieg perfekt machte, unterlagen die Belgier in Düsseldorf der deutschen Mannschaft mit 1:3 (0:2).

Dank Sloweniens Schützenhilfe dürfen Estlands Fußballer in den Play-offs auf ihre erste Teilnahme an einer EM hoffen. Die Slowenen siegten 1:0 (1:0) gegen den estnischen Verfolger Serbien und sicherten den spielfreien Balten damit den zweiten Tabellenplatz hinter Italien. Dare Vrsic (45.+1) besiegelte den Sieg.

Ebenfalls über die Play-offs können sich die Tschechen qualifizieren. Der Europameister von 1976 siegte am letzten Spieltag 4:1 (3:0) in Litauen und zog damit in der Gruppe I am bisherigen Tabellenzweiten Schottland vorbei, der bei den als Gruppensieger feststehenden Spaniern 1:3 (0:2) unterlag.

Der Leverkusener Michal Kadlec steuerte in Kaunas zwei Elfmetertreffer (2./85.) zum tschechischen Sieg bei, zudem war Jan Rezek (16./45.) doppelt erfolgreich. Welt- und Europameister Spanien feierte gegen die Schotten den achten Sieg im achten Qualifikationsspiel. Die Offensivstars David Silva (6./44.) und David Villa (54.) trafen in Alicante für die Iberer.

SID

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