Zweite Liga am Freitag

Frankfurter Schützenfest - auch St. Pauli gewinnt

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Der FSV Frankfurt kam gegen den VfR Aalen zu einem überzeugenden 6:1 (3:0)-Erfolg.

Frankfurt - 1860 München und der FSV Frankfurt wittern im Aufstiegskampf der Zweiten Bundesliga wieder Morgenluft. Auch St. Pauli konnte einen "Dreier" einfahren. 

Die „Löwen“ gewannen einen Tag nach der Rücktritts-Ankündigung ihres Präsidenten Dieter Schneider beim Tabellenvorletzten SV Sandhausen hochverdient mit 1:0 (1:0) und verbesserten sich auf Platz fünf.

Die Hessen kamen gegen den VfR Aalen zu einem überzeugenden 6:1 (3:0)-Erfolg und sind aufgrund der mehr erzielten Tore Vierter. Mit jeweils 37 Punkten rückten beide Teams bis auf drei Punkte an den 1. FC Kaiserslautern heran. Die auf dem Relegationsplatz stehenden Pfälzer müssen am Montag zum Abschluss des 25. Spieltages beim Tabellenzweiten Eintracht Braunschweig antreten.

Während Aalen nach starker Hinrunde inzwischen mehr und mehr abrutscht, droht den beiden anderen Aufsteigern die direkte Rückkehr in die dritte Liga. Sandhausen hat nach der fünften Heimniederlage der Saison mindestens schon drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Beim Schlusslicht Jahn Regensburg sind es nach der 2:3 (1:1)-Niederlage beim FC St. Pauli sogar schon mindestens sieben. St. Pauli hat sich mit 32 Punkten dagegen der ärgsten Abstiegs-Sorgen entledigt.

In Sandhausen erzielte der Kroate Marin Tomasov (54.) den Siegtreffer für 1860 und ließ damit seiner Tor-Premiere in der Vorwoche beim 1:1 gegen den FC Ingolstadt gleich den zweiten Saisontreffer folgen. 1860 ist damit nun schon seit sieben Auswärtsspielen ungeschlagen.

Für das Frankfurter Schützenfest gegen Aalen sorgten fünf Torschützen: John Verhoek (23.), Mathew Leckie (35.), Björn Schlicke (38.), Moïse Bambara (54.) und Zafer Yelen (68. und 86., Foulelfmeter). Michael Görlitz bereitete an seinem 26. Geburtstag drei Tore vor. Marco Haller erzielte für Aalen den Ehrentreffer (88. ).

In Hamburg musste St. Pauli nach der ersten Führung durch das Tor von Akaki Gogia (18.) rasch den Ausgleich durch Koke hinnehmen (23.). Daniel Ginczek erzielte mit seinem zwölften Saisontor das 2: 1 (66.), sah kurz vor Schluss nach grobem Foulspiel aber auch noch die Rote Karte (87.). In der turbulenten Schlussphase glich Wilson Kamavuaka (89.) aus, ehe Florian Bruns doch noch den dritten Sieg in Folge für die Gastgeber sicherte (90.).

SID

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