Der Absturz der Bundesliga-Stars

Bundesliga-Stars und ihr Absturz
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Ailton: Der Inbegriff des Karriere-Knicks. Erst hochgejubelt bei Werder Bremen, dann bedingt erfolgreich bei Schalke 04, danach fast im Halb-Jahres-Takt abgeschmiert bei immer kleineren Clubs. In der letzten Saison kickte der Brasilianer bei Campinense Clube und heuerte dann beim chonesischen Verein Chongqing Lifan an. Mittlerweile ist Ailton in der sechsten Liga in Uerdingen gelandet. Aber während Sie das lesen, kann sich das schon wieder geändert haben.
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Bis zur Saison 2009/2010 und dem Mario-Gomez-Wechsel für 30 Millionen Euro war er der teuerste Transfer der Bundesliga: Borussia Dortmund ließ sich den Brasilianer 25 Millionen Euro kosten. 2002 wurde er Torschützenkönig und Deutscher Meister. Danach wurden die Clubs immer kleiner. Auf ein Intermezzo beim AC Mailand folgten unter anderem Engagements bei Thessaloniki und brasilianischen Clubs. Jetzt ist Amoroso 36 Jahre alt - und sein Marktwert beträgt nur noch einen Bruchteil der einstigen 25 Millionen.
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Yildiray Bastürk: Wenn er mal völlig fit war - und das war er eigentlich nie - sorgte der türkische Dribbler bei Hertha BSC für Furore. Nach dem Wechsel zum VfB Stuttgart lief gar nichts mehr rund: Er kam im Verein nicht auf die Beine und wurde zur EM 2008 ausgeladen. Mittlerweile steht Bastürk bei den Blackburn Rovers unter Vertrag. 
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Danijel Ljuboja: Wahrscheinlich ruinierte die Geldgier seine Karriere. Mit dem VfB Stuttgart hat er sich auf einen Vertrag geeinigt - und kurz darauf soll ihm eingefallen sein, dass er doch das Doppelte verdienen wolle. Er wurde immer wieder ausgeliehen oder in die zweite Mannschaft versetzt - im Sommer 2009 war der VfB dann froh, den teuren Tribünengast endlich los zu sein.
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Kevin-Prince Boateng dachte 2007 wohl, er habe den Durchbruch geschafft. 7,5 Millionen Euro überwiesen die Tottenham Hotspurs an Hertha BSC, um den Mittelfeldspieler nach London zu holen. Doch Boateng versauerte auf der Bank, und auch ein sechsmonatiges Ausleihgeschäft zu Borussia Dortmund entpuppte sich als Reinfall: Boateng fiel mehr durch Tätlichkeiten als durch gute Leistungen auf dem Platz auf. Mit dem FC Portsmouth stieg Boateng in der Saison 2009/2010 ab.
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Tim Borowski wollte nach über zehn Jahren bei Werder Bremen etwas Neues ausprobieren und wechselte zum FC Bayern. Trotz anfänglich guter Leistungen - vor allem als Einwechselspieler bewies Borowski echte Jokerqualitäten - setzte Trainer Jürgen Klinsmann auf andere Spieler. Und auch Klinsmanns Nachfolger Jupp Heynckes sowie Louis van Gaal schienen und scheinen die Qualitäten des Ex-Bremers nicht zu schätzen. Der Mittelfeldspieler entschloss sich daher zu einer Rückkehr zu Werder Bremen.
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VfL Bochum, Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, FC Basel, Borussia Dortmund, FSV Maniz 05 - das sind die Stationen des Delron Buckley seit 2005. Der Südafrikaner gehörte einst zu den besten Bundesliga-Spielern, heute ist er ohne Verein.
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Groß angekündigt, durch die Hintertür verabschiedet: Carlos Alberto kam mit großen Vorschusslorbeeren zu Werder Bremen. In der Hansestadt lebte sich der Brasilianer jedoch nie ein: wilde Partys, Verletzungen, Prügeleien - Werder verlieh den 8,5-Millionen-Mann schnell zurück in seine Heimat. Ein Käufer aber hat sich für das vermeintliche Genie noch nicht gefunden.
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Ewerthon knipste 2002 Borussia Dortmund zur Meisterschaft. Drei Jahre später wechselte er nach Spanien zu Real Saragossa. Dort erzielte der Brasilianer in 65 Liga-Spielen nur 18 Tore. Daraufhin ging er auf Leihbasis zum VfB Stuttgart. Seine traurige Bilanz dort: elf Spiele, ein Tor. Ewerthon kehrte nach Spanien zurück und fand zu alter Stärke zurück: In der vergangenen Saison erzielte er in 35 Spielen 27 Tore - allerdings in der 2. Liga.

Sie waren mal Stars: Hier sehen Sie einige ehemalige Bundesliga-Top-Stars, die der Karriere-Knick ereilte.

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