Fortuna patzt im Aufstiegsrennen

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Fortuna Düsseldorf konnte gegen Cottbus nur unentschieden spielen.

Cottbus - Herbst- und Wintermeister Fortuna Düsseldorf hat im engen Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team kam bei Energie Cottbus nur zu einem Unentschieden.

Nach dem 1:1 (0:1) und und nun insgesamt mit 52 Punkten liegt die drittplatzierte Fortuna deutlich hinter den am Wochenende siegreichen Spitzenteams Greuther Fürth (56) und Eintracht Frankfurt (55) und hat zudem nur einen Zähler Vorsprung auf die Verfolger FC St. Pauli und SC Paderborn.

Den Cottbusern gelang dagegen der erst zweite Erfolg in den vergangenen elf Spielen, die Mannschaft von Ex-Fortune Rudi Bommer steht damit im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Nach dem Tor des Dänen Dennis Sörensen (26.) durfte Cottbus lange sogar auf den Sieg hoffen, der aus Köln ausgeliehene Adam Matuschyk rettete der Fortuna aber zumindest den Punkt (81.).

Auf Seiten der Cottbuser feierte der frühere tschechische Nationalspieler Martin Fenin nach langer Leidenszeit sein Comeback. Nachdem der 24-Jährige aufgrund einer Hirnblutung und einer Depressions-Erkrankung seit Oktober gefehlt hatte, wurde er in der 39. Minute für den verletzten Dimitar Rangelow eingewechselt.

„Im Endeffekt müssen wir leider mit dem Punkt zufrieden sein“, sagte Düsseldorfs Kapitän Andreas Lambertz: „Wir haben uns natürlich mehr vorgenommen, aber im ersten Durchgang haben wir leider gar nicht stattgefunden. Zum Glück haben wir noch den Ausgleich gemacht.“

Vor etwa 7819 Zuschauern im Stadion der Freundschaft hatte das Spiel äußerst schleppend begonnen, Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die Fortuna, die in Sascha Rösler, Jens Langeneke und Adam Bodzek gleich drei gelbgesperrte Stammspieler ersetzen musste, fand gegen konzentriert verteidigende Cottbuser keine Mittel. Gleich die erste gelungene Kombination des Spiels brachte dann die Führung für Energie: Daniel Adlung bediente mit einer Flanke Sörensen, der per Kopf vollendete. Neben der Einwechslung Fenins sollte das Tor der einzige Höhepunkt in der ersten Hälfte bleiben.

Nach Wiederanpfiff bot sich ein ähnliches Bild. Die ideenlosen Düsseldorfer konnten keinen Druck aufbauen, Cottbus stand nun noch kompakter, schaffte es dabei aber kaum, gefährlich zu kontern. Erst in der letzten Viertelstunde erhöhte die Fortuna den Druck und wurde noch belohnt.

Beste Spieler der Gastgeber waren Adlung und Sörensen. Auf Düsseldorfer Seite überzeugten Oliver Fink und Thomas Bröker.

sid

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