Gegen 1860 München

Köstner punktet beim Einstand als Fortuna-Coach

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Lorenz-Günther Köstner, neuer Trainer von Fortuna Düsseldorf.

München - Lorenz-Günther Köstner hat bei seinem Einstand als Trainer des Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf einen Punkt beim TSV 1860 München entführt.

Ben Halloran sicherte den Rheinländern am Montagabend mit seinem Ausgleichstreffer in der 70. Spielminute das 1:1 (0:0)-Unentschieden. „Ich glaube schon, dass der Punkt verdient war“, betonte Köstner. „Unsere Mannschaft hat eine super Moral bewiesen.“

Die „Löwen“, deren unverwüstliche Hoffnungen auf den Aufstieg gleich nach der Winterpause wieder einen Dämpfer erhielten, waren in einer größtenteils enttäuschenden Partie vor 20 100 Zuschauern durch den japanischen Neuzugang Yuya Osako in Führung gegangen. Zum Sieg reichte es nicht. „Die Jungs haben alles versucht, aber sich heute nicht belohnt“, befand 1860-Coach Friedhelm Funkel, „deswegen bin ich mit dem Unentschieden nicht zufrieden“.

Mit deutlich veränderten Formationen starteten beide Teams ins erste Punktspiel nach der Winterpause. Bei den „Löwen“ bot Funkel die Winterzugänge Osako, Markus Steinhöfer und Andreas Ludwig komplett in der Startelf auf. Es entwickelte sich jedoch eine zerfahrene Partie. Kaum ein Spielzug gelang. Ein Freistoß von Steinhöfer (11.) und ein abgefälschter Schuss des Düsseldorfer Kapitäns Michael Liendl (20.) sorgten ansatzweise für Gefahr.

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Die größte Chance vor der Pause hatten die Sechziger. Nach Pass von Guillermo Vallori setzte sich Stephan Hain im Strafraum durch, aber der japanische Nationalspieler Osako konnte am zweiten Pfosten im letzten Moment von Christian Weber gestört werden (28.).

Auch nach dem Seitenwechsel ging zunächst kein Team offensiv richtig ins Risiko. Die Fortuna verzeichnete aber immerhin eine gute Chance durch Andreas Lambertz, der nach einem Alleingang verzog (60.). Funkel reagierte mit der Hereinnahme von Benjamin Lauth und Moritz Stoppelkamp - ein guter Zug. Stoppelkamp schoss gleich mal, Fortuna-Torwart Fabian Giefer patzte - und Osako staubte gekonnt ab. Die Fortuna rappelte sich aber sofort wieder und auf Zuspiel des agilen Liendl konnte Halloran freistehend im Strafraum ausgleichen. Kurz vor Spielende hätte Lauth mit einem Schuss aus der Drehung fast noch das Siegtor für 1860 erzielt.

dpa

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