Flugangst: Guerrero verletzt sich im Flieger

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Paolo Guerrero leidet an Flugangst

Hamburg - Paolo Guerrero hat seine Flugangst wieder eingeholt. Der Stürmer war mit dem HSV auf dem Weg zu einem Testspiel beim FC Luzern, als ihn im Flieger die Panik überkam. Er verkrampfte sich so sehr, dass eine Oberschenkelverletzung wieder aufbrach.

Trainer Michael Oenning versuchte Verständnis für den verletzungsanfälligen Südamerikaner aufzubringen und schonte ihn. Dabei hätte er den Torschützenkönig der Copa America vor der Partie am kommenden Samstag bei Werder Bremen gern neben Mladen Petric getestet.

Guerrero sorgte in den vergangenen Jahren für Schlagzeilen, als er sich mehrmals nicht traute, ein Flugzeug zu besteigen. Meistens war das bei der Rückkehr aus dem Weihnachtsurlaub der Fall. Manchmal war auch seine chronische Gastritis schuld, und nur die heimische Kost seiner Mutter versprach Linderung.

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Der HSV bemühte sich stets um den mit mehr als vier Millionen Euro bestverdienenden Profi, schickte ihm sogar vor eineinhalb Jahren einen Physiotherapeuten nach Lima zur besseren Rehabilitation nach einem Kreuzbandriss. Mit zweimonatiger Verspätung landete Guerrero dann in Fuhlsbüttel.

So lange dauert es dieses Mal nicht mit der Heilung seines Muskels: Nach der Rückkehr am Sonntag war der “kleine Krieger“, so sein Spitzname nicht erst nach dem berüchtigten Flaschenwurf auf einen Zuschauer, schon wieder im Volkspark joggen.

dpa

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