Vierjahresvertrag

Fix! Mandzukic für 13 Millionen zu Bayern

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Mario Mandzukic wird ein Münchner

München - Neue Konkurrenz für Mario Gomez: Der Wechsel von Torjäger Mario Mandzukic vom VfL Wolfsburg zum FC Bayern München ist perfekt.

Der feurige Mario Mandzukic statt der „Bombe“ Edin Dzeko: Bayern München hat sich gegen den bosnischen und für den kroatischen Torjäger entschieden. Der deutsche Fußball-Rekordmeister bestätigte den Transfer des 26 Jahre alten Angreifers, der in der EM-Vorrunde drei Treffer für die kroatische Nationalmannschaft („Die Feurigen“) erzielt hatte, am Mittwochnachmittag.

„Wir freuen uns sehr, mit Mario Mandzukic einen Topstürmer der Bundesliga zu bekommen“ sagte Sportdirektor Christian Nerlinger. Mandzukic habe nicht zuletzt bei der EM „seine besonderen Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt“. Zugang Nummer sechs der Münchner nach Claudio Pizarro, Dante, Xherdan Shaqiri, Mitchell Weiser und Tom Starke „wird unseren Kader weiter verstärken“, sagte er.

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Der Medizincheck stehe noch aus, heißt es in der Bayern-Mitteilung. Im Anschluss soll Mandzukic einen Vierjahres-Vertrag erhalten.

„Wir sind sehr froh, dass es mit dem Wechsel geklappt hat“, sagte Mandzukic' Berater Ivan Cvjetkovic am Mittwoch zu sport1.de, „es war der Wunsch von Mario, zu einem Topclub zu wechseln“. 

Mandzukic hatte bei der Europameisterschaft drei Tore erzielt und wurde von einigen Clubs umworben. Beim VfL besaß er noch einen Vertrag bis 2014. Um den Kroaten an die Isar zu holen, müssen die Münchner nach tz-Informationen rund 13 Millionen Euro nach Wolfsburg überweisen. Mandzukic soll bei den Bayern jährlich etwa 3,5 Millionen Euro verdienen. „Wir haben alles richtig gemacht. Nach zwei Jahren in Wolfsburg ist das der nächste logische Schritt in Marios Karriere“, sagte Berater Cvjetkovic.

Mario Gomez, der sich derzeit im Nationalteam gegen Sturmkonkurrent Miroslav Klose behaupten muss, bekommt nun auch in München stärkere Konkurrenz. Mandzukic hat eine ähnliche Spielanlage wie Bayerns Toptorjäger, lässt sich aber auch gern in den Spielaufbau einbinden. „Er ist nicht nur 90 Minuten unterwegs und ein toller Kopfballspieler, sondern auch technisch versiert“, lobte Wolfsburgs Teammanager Felix Magath den Kroaten erst vor wenigen Tagen. „Er bringt also alles mit.“

Im 4-2-3-1-Spielsystem der Bayern hat jedoch nur ein Mittelstürmer Platz. Gomez hatte in der vergangenen Bundesliga-Saison 26 Tore für München erzielt, seine Sturmkollegen Ivica Olic und Nils Petersen konnten ihm nie den Rang ablaufen. Doch nun heißt die Konkurrenz Mandzukic und Claudio Pizarro. Der 33-jährige Peruaner war bereits vor vier Wochen ablösefrei von Werder Bremen geholt worden. Im Gegenzug könnte nun Petersen an die Weser wechseln.

dpa/tz

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