Fink "wildert" in Basel

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Thorsten Fink war zuletzt Trainer beim FC Basel.

Hamburg - Thorsten Fink plant als Trainer des Hamburger SV, gute Spieler bei seinem ehemaligen Verein FC Basel abzuwerben. Auf einen Schweizer hat es der Coach besonders abgesehen.

Besonders auf Granit Xhaka, der in der Schweiz als Jahrhunderttalent eingestuft wird, hat der 44-Jährige ein Auge geworfen. “Granit ist ein interessanter Spieler, aber das weiß Frank Arnesen (HSV-Sportchef, die Red.) schon lange. Er hat ihn schon auf dem Radar seit der U17-Weltmeisterschaft“, sagte Fink in einem Interview der Schweizer Zeitung “Blick“ (Weihnachtsausgabe). Xhaka stammt aus dem Kosovo. Der 20-Jährige hat kürzlich sein erstes Länderspiel für die Schweiz bestritten.

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Das Boulevardblatt konfrontierte Fink mit dessen Aussage vom Oktober, er würde als HSV-Coach nicht im Spielerkader der Basler wildern. “Das hat auch nichts mit wildern zu tun. Soll ich Arnesen sagen, den darfst du nicht holen? Wenn wir ihn nicht holen, holt ihn jemand anders, so ist das Geschäft. Aber wir können den Spieler momentan ohnehin nicht bezahlen“, erklärte Fink. Er könne nicht ausschließen, dass der HSV künftig Spieler des FC Basel verpflichtet

Die Kritik aus dem Verein, vor allem von Mäzenin und Präsidentin Gigi Oeri, dass er ohne Abschied den Klub verlassen habe, könne er nachvollziehen, sagte Fink, der mit Basel zweimal nationaler Meister wurde. “Ich kann verstehen, dass sie etwas sauer ist, weil ich mich nicht persönlich verabschiedet habe“, sagte er. Das werde ich sicher noch tun. Auch dass Vizepräsident Bernhard Heusler nach seinem Wechsel von Basel zum HSV verstimmt war, habe er registriert, sagte Fink: “Ich bin aber nicht beim erstbesten Angebot abgehauen. Wir haben einige Anfragen gehabt und schon im Keim abgeblockt. Aber der HSV ist etwas Außerordentliches, da konnte ich nicht 'Nein' sagen."

AP

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