"Für uns noch nicht greifbar"

Financial Fairplay für DFL eine "Black Box"

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DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig will das Financial Fairplay der UEFA noch nicht übernehmen.

Frankfurt/Main - Die Bundesliga wird so schnell nicht das Financial Fairplay der UEFA übernehmen. Bayern-Boss Rummenigge hatte am Wochenende gefordert, dass Modell zu übernehmen.

„Für uns ist das noch eine Art Black Box und noch nicht greifbar. Deshalb können wir heute nicht sagen, wir übernehmen das in unserem Lizenzierungsverfahren“, sagte Andreas Rettig, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), am Donnerstag in Frankfurt/Main.

Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, hatte am Wochenende gefordert, dass in Deutschland die Ausrichtung auf Liquidität an die UEFA-Regelungen angeglichen werden muss. Demnach dürften alle Profivereine in einer bestimmten Periode nicht mehr Geld ausgeben als sie einnehmen.

Die Clubs der 1. und 2. Bundesliga müssen bis an diesem Freitag (15.30 Uhr) die Lizenzunterlagen bei der DFL abgeben. Werner Möglich, Direktor Lizenzierung bei der Dachorganisation der Proficlubs, lobte die gewachsene wirtschaftliche Vernunft: „Die Situation ist stabiler geworden, besonders in der Bundesliga.“

dpa

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