FIFA: Schweizer Gericht gibt brisante Akten frei

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Joseph Blatter vertagte die Veröffentlichung brisanter Dokumente.

Zürich - Ein Schweizer Gericht hat Dokumente über angebliche Schmiergeldzahlungen an zwei hohe Mitglieder des Weltfußballverbandes FIFA freigegeben - mit zehn Tagen Verspätung.

Damit entschied das Obergericht im Kanton Zug zugunsten eines Antrags der “Handelszeitung“, wie diese am Dienstag berichtete. Bei den zwei Offiziellen soll es sich nach Recherchen der Zeitung und der BBC um FIFA-Ehrenpräsident Joao Havelange und den Chef der Fussball-WM 2014 in Brasilien, Ricardo Teixeira, handeln.

Die Beschwerdefrist gegen das Urteil liegt bei 30 Tagen. Der Fall ginge bei einer Beschwerde vor das Schweizerische Bundesgericht, das dann als letzte Instanz entscheiden würde.

Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter

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Ursprünglich wollte die FIFA die brisanten Akten am 17. Dezember freigeben. Doch FIFA-Präsident Joseph Blatter vertagte die Herausgabe der Dokumente, weil eine der beteiligten Parteien rechtliche Schritte gegen die geplante Veröffentlichung eingeleitet haben soll. In den Akten ist beschrieben, wer wann wie viel Gelder der Sportvermarktungsagentur ISL/ISMM erhalten hat. Die Agentur war 2001 pleitegegangen.

dapd

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