FIFA-Präsident: Exempel an Tevez statuieren

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Carlos Tevez (M.) sorgte beim Auswärtsspiel von Manchester City in München für Ärger.

London - Vize-Präsident Jim Boyce vom Fußball-Weltverband FIFA hat Manchester City aufgefordert, im Fall des mutmaßlichen Arbeitsverweigerers Carlos Tevez ein Exempel zu statuieren.

Der englische Spitzenklub solle Tevez einen Wechsel zu einem anderen Klub verweigern, sagte der Stellvertreter von FIFA-Boss Sepp Blatter dem englischen Pay-TV-Sender Sky Sports.

Außerdem wünschte sich Boyce für die FIFA die Macht, Spieler nach derartigen Vorfällen "auszusperren. Wenn er tat, was berichtet wird, dann ist sein Klub ohne ihn besser dran", sagte er.

Tevez hatte sich bei der Niederlage der Citizens in der Champions League bei Bayern München (0:2) nach Darstellung von Teammanager Roberto Mancini geweigert, eingewechselt zu werden. Der Verein suspendierte Tevez am späten Mittwochabend für zwei Wochen. In dieser Zeit will City den Fall genauer untersuchen, Tevez darf derweil nicht einmal am Training teilnehmen.

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Für den Fall, dass City Tevez Arbeitsverweigerung nachweisen und der FIFA darüber berichten sollte, hätte Boyce mit keiner noch so harten Strafe ein Problem, sagte er. "Sowas ist noch nie passiert, aber ich denke, das, was da geschehen ist, ist verabscheuungswürdig", sagte der Funktionär, der jedoch Wert darauf legte, sich als Privatperson geäußert zu haben.

sid

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