Über die Hälfte der Jugendspieler betroffen

FIFA sorgt sich um Konsum von Ergänzungsmitteln

Zürich - FIFA-Chefarzt Jiri Dvorak ist besorgt wegen des steigenden Konsums von Nahrungsergänzungsmitteln im Fußball. Besonders beim Jugendbereich ist die Quote sehr hoch.

FIFA-Chefarzt Jiri Dvorak ist besorgt wegen des steigenden Konsums von Nahrungsergänzungsmitteln im Profi- und Jugendfußball. „Durch verschiedene Untersuchungen wissen wir, dass mehr als 60 Prozent der unter 16-jährigen Spieler in den USA Nahrungsergänzungspräparate täglich benutzen und alle glauben, dass dies ihre Leistungen steigert“, sagte Dvorak in einer FIFA-Mitteilung am Mittwoch.

Nach Ansicht des FIFA-Mediziners steige das Risiko eines positiven Dopingtests durch die Einnahme nicht überprüfter Mittel. Laut Dvorak konsumieren rund 35 Prozent der WM-Spieler Nahrungsergänzungsmittel, im Juniorenbereich liege die Quote bei über 50 Prozent. „Die Marketingstrategie der Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln beeinflusst das Verhalten von Fußballern und allen Athleten“, sagte Dvorak.

dpa

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