Tragischer Unfall

Feulners Vater stirbt bei Hovercraft-WM

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Markus Feulner

Nürnberg/Saalburg-Ebersdorf - Der Vater von Bundesligaprofi Markus Feulner ist am Freitag bei der Hovercraft-Weltmeisterschaft in Thüringen tödlich verunglückt.

Markus Feulner, Fußball-Profi des 1. FC Nürnberg, trauert um seinen Vater Michael. Der 54-Jährige war am Freitag bei der Hovercraft-WM in Thüringen bei einem tragischen Unfall mit seinem Luftkissenboot ums Leben gekommen.

Markus Feulner (30) hatte von dem schrecklichen Vorfall nach der Ankunft des Club in Düsseldorf vor dem Bundesligaspiel bei Borussia Mönchengladbach erfahren und war umgehend zu seiner Familie zurückgereist. „Diesen Sieg widmen wir Markus Feulner, dessen Vater ganz plötzlich verstorben ist. Die Mannschaft hat für ihn gespielt“, sagte FCN-Trainer Dieter Hecking nach dem 3:2-Erfolg bei der Borussia am Samstag.

Michael Feulner war bei der WM auf dem Bleichloch-Stausee in der Nähe von Saalburg-Ebersfeld mit einem anderen Boot kollidiert und von einem nachfolgenden Teilnehmer noch gerammt worden. Der 54-Jährige aus Bamberg, der erstmals nach zehn Jahren wieder an einem Rennen teilgenommen hatte, erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Er hinterlässt eine Frau und fünf Kinder.

„Es ging so schnell, Michael konnte einfach nicht mehr ausweichen. Er prallte mit dem Oberkörper an die Reeing, dabei wurde sein Brustkorb zerquetscht. Die Sanitäter waren sofort da und haben ihn lange reanimiert“, berichtete ein Augenzeuge der Bild am Sonntag.

Die Luftkissenboote haben bis zu 250 PS. Die von einem Propeller angetriebenen Boote beschleunigen innerhalb von nur vier Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Rennen wurden am Samstag fortgesetzt und endeten am Sonntag.

dpa/sid

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