19 Festnahmen nach Krawallen in Berlin

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Nach der 0:1-Heimniederlage von Hertha BSC gegen den Club kam es am Rande des Olympiastadions zu Ausschreitungen.

Berlin - Nach dem Fußball-Bundesligaspiel zwischen Aufsteiger Hertha BSC und dem 1. FC Nürnberg (0:1) kam es am Samstagabend in Berlin zu 19 Festnahmen. Das weckt Erinnerungen an die Vorkommnisse von 2010.

Wie die Berliner Polizei mitteilte, sei es gegen 21.00 Uhr im Bereich der Stadionterrassen des Olympiastadions zu Provokationen der Hertha-Fans durch Anhänger der Nürnberger gekommen. Um eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Fanlagern zu vermeiden, seien Polizeibeamte gezielt dazwischengegangen und beschlagnahmten eine Fahne der Gäste.

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Im Zuge der Aktion sollen sowohl Rowdys des Hauptstadtklubs als auch fränkische Hooligans mit Flaschen auf Polizeibeamte geworfen haben, woraufhin es zum Einsatz von Pfefferspray kam. Insgesamt wurden 16 Personen, darunter fünf Polizeibeamte, leicht verletzt. Außerdem wurden 27 Strafermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung, Widerstandes, Landfriedensbruchs und Sachbeschädigungen eingeleitet.

Die bilder der Ausschreitungen im März 2010

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Bereits im März 2010 hatte es bei der Begegnung der beiden Vereine Ausschreitungen gegeben, als Berliner Chaoten, die teilweise Latten oder Fahnenstangen "bewaffnet" waren, auf das Spielfeld gestürmt waren.

SID

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