Ferguson: "Das Fernsehen ist derzeit Gott"

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Sir Alex Ferguson ist der Meinung, dass das Fernsehen zu viel Macht auf den Fußball ausübt.

London - Sir Alex Ferguson ist der Meinung, dass das Fernsehen zu viel Macht auf den Fußball ausübt. "Wenn man dem Teufel die Hand reicht, muss man den Preis bezahlen. Das Fernsehen ist derzeit Gott. Es ist der König."

Das sagte der Trainer von Manchester United der BBC am Montag. Konkret monierte Ferguson, dass die übertragenden TV-Sender die Anstoßzeiten bestimmen könnten. Dies führe zu “lächerlichen Situationen wie der, dass wir am Mittwochabend in Europa spielen und dann um 12:30 Uhr am Samstagmittag“, sagte der 69-Jährige.

Manchester United erhielt im vergangenen Jahr 60,4 Millionen Pfund (rund 70 Millionen Euro) an TV-Geldern. Auch auf Bestreben des Klubs, den Ferguson seit 1986 trainiert, wurde 1992 die Premier League formiert, um die Vermarktung im Fernsehen zu verbessern.

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dapd

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