Nach dem Dauerlauf

Magath kippt Versagern das Wasser weg

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Felix Magath reagiert beim Spiel gegen den VfB Stuttgart stinksauer

Wolfsburg - Felix Magath hat beim VfL Wolfsburg eine neue Methode gefunden, um den Durst nach Erfolg zu vergrößern. Nach einem Dauerlauf bleibt seinen Spielern die Spucke weg.

Sein Ruf als harter Hund eilt Felix Magath voraus. Nicht umsonst ist der Trainer auch unter dem Spitznamen Quälix bekannt. Selbst Hans Sarpei, der Chuck Norris des Fußballs, fürchtete ihn während ihrer gemeinsamen Zeit beim FC Schalke 04 und dem VfL Wolfsburg.

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Aktuell zieht Magath bei den Wolfsburgern laut eines Berichts der "Sport Bild" die Daumenschraube an. Der VW-Werksklub liegt nach sechs Spieltagen mit fünf Punkten auf Platz 15. Angesichts der finanziellen Mittel des Vereins ist das indiskutabel, findet auch Magath.

Er soll seine Stammspieler nach der 0:2-Heimpleite gegen den FSV Mainz 05 unter anderem eine Stunde lang zum Laufen geschickt haben, seine Ersatzleute sogar 70 Minuten lang. Weil Magath sich selbst laut des Berichts mit wenigen Kilometern Auslauf begnügte, war er vor den Spielern zurück am Ausgangspunkt.

Dort soll er seinen Versagern die meisten Trinkflaschen, bis dahin prall gefüllt mit Wasser, ausgeleert haben. Nur ein Viertel der Flaschen sei bei der Ankunft der Spieler noch teilweise gefüllt gewesen, heißt es. Angebliche Erklärung Magaths: "Mehr habt ihr nach der Leistung nicht verdient zu trinken. Teilt euch den Rest auf."

Viele Spieler sollen sich darauf nicht mehr getraut haben, überhaupt etwas davon zu trinken. Der Durst nach Erfolg ist ihnen nun sicher.

kim

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