FCN: Transfer steht bevor

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Hiroshi Kiyotake befindet sich auf dem Sprung nach Nürnberg

Nürnberg - Nürnberg-Coach Dieter Hecking äußert seine Vorfreude im Hinblick auf das Derby gegen den FC Bayern und wagt einen Meistertipp. Der Club steht unterdessen vor einer Neuverpflichtung.

1. FC Nürnberg steht vor der Verpflichtung des japanischen Profis Hiroshi Kiyotake von Cerezo Osaka. Der 22 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler soll nach Informationen verschiedener Medien zur kommenden Saison nach Franken wechseln. Die Ablösesumme für den U23-Nationalspieler, der in der vergangenen Saison in 25 Erstligaspielen sieben Tore für den früheren Klub des Dortmunders Shinji Kagawa erzielt hat, dürfte etwas unter einer Million Euro liegen.

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„Es ist noch nichts unterschrieben, aber wir fahren nicht umsonst zwei Mal da rüber“, sagte Manager Martin Bader am Donnerstag. Die Gesamtkonstellation bei Kiyotake sei „interessant“, der Spieler jung und bezahlbar.

Außerdem ist der Club weiter an einem Transfer von Takashi Inui vom VfL Bochum interessiert. Bisher schreckt Bader allerdings die mit drei Millionen Euro sehr hohe Ablöseforderung des Zweitligisten ab. Takashi Usami (Bayern München) ist eine weitere Option. Als Nachfolger für Philipp Wollscheid, der zu Bayer Leverkusen wechselt, ist Alexander Madlung vom VfL Wolfsburg im Gespräch. Der Innenverteidiger, der bei den Wölfen noch einen Vertrag bis 2013 besitzt, müsste in Nürnberg aber auf viel Geld verzichten.

Trainer Dieter Hecking blickte derweil voraus auf das fränkisch-bayerische Derby am Samstag gegen Rekordmeister Bayern München (15.30 Uhr/Sky und Liga total!). „Die Vorfreude ist groß, das Derby ist doch etwas anderes als ein normales Bundesliga-Spiel. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und wissen, was auf uns zukommt“, sagte er. Trotz zuletzt drei Spielen ohne Sieg sei der Club „nicht in so einer schlechten Verfassung“.

Hecking hofft, von der sporadischen Schwäche der Bayern in fremden Stadien profitieren zu können. „Es ist bekannt, dass Bayern auswärts auch schon Spiele hat liegen lassen. Um was holen zu können, braucht die Mannschaft Leidenschaft, Begeisterung, Disziplin und Mut. Wir dürfen nicht in Ehrfurcht erstarren wie im Hinspiel (0:4), nicht zu viel Respekt zeigen.“ Für den verletzten Angreifer Alexander Esswein wird Tomas Pekhart das Sturmzentrum besetzen. Unabhängig vom Derby-Ausgang ist Hecking weiter sicher: „Borussia Dortmund wird Meister.“

sid

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