Errechnet: Das war der bestbezahlte Spieler der FCB-Geschichte!

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Karl-Heinz Rummenigge ermahnt die europäischen Topklubs zum Financial Fairplay

München - Karl-Heinz Rummenigge hat errechnet, wer der bestbezahlte Spieler der FC-Bayern-Geschichte ist. Er verteilt ein Lob an den BVB und ermahnt die Champions-League-Konkurrenz.

Seit 20 Jahren ist Karl-Heinz Rummenigge nun beim FC Bayern in der Verantwortung. In den vergangenen Jahren hat der Vorstandsvorsitzende dabei das Financial Fairplay zu einem seiner großen Themen gemacht.

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Dabei spielen Gehälter eine große Rolle. Rummenigge erinnert sich im Interview mit dem Münchner Merkur zurück an sein Einstiegssalär als Spieler. "Ich konnte – mit Prämien und wenn ich eine bestimmte Anzahl an Spielen absolviert habe – auf 150.000 Mark kommen. Das war wahnsinnig viel Geld damals und eine hohe Motivation, Profi zu werden", sagt Rummenigge und verrät, wer in der Relation Gehalt/Umsatz der bestbezahlte Spieler der Klubgeschichte war: Franz Beckenbauer! "Er hat schon in den 70ern siebenstellig verdient, als wir einen Umsatz von zehn, elf Millionen Mark hatten. Da sind wir heute in relativ vernünftigen Bereichen. Und: Wir machen immer Gewinn, werden das auch im nächsten Jahr tun, das steht schon jetzt fest. Das war früher nicht der Fall."

Und das ist in der Gegenwart auch bei der europäischen Konkurrenz nicht der Fall. Als mahnendes Beispiel nennt Rummenigge den aktuellen Champions-League-Gruppengegner Manchester City, der zuletzt ein Minus von 228 Millionen Euro hinnehmen musste. Rummenigge: "Viele Klubs, die in den letzten Jahren die Spitze des Eisbergs am Transfermarkt waren, müssen ihre Bilanzen in Ordnung bekommen."

Ein Lob verteilt Rummenigge indes an den schärfsten Bundesligakonkurrenten, Borussia Dortmund: "Der BVB war 2005 eigentlich pleite, jetzt ist dieser Klub auf einem sehr guten Weg. Das ist ein fulminantes Comeback, sportlich wie wirtschaftlich. Im ganzen Klub wird sehr gut gearbeitet. Die werden sich in der Ligaspitze etablieren."

Hier lesen Sie das ganze Interview mit dem Münchner Merkur.

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