Neue FCA-Doppelspitze mit Bircks und Paula

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Peter Bircks war bisher Aufsichtsratsvorsitzender beim FCA

Augsburg - Der FC Augsburg hat seine neue Doppelspitze präsentiert: Geschäftsführer Peter Bircks und Manager Manfred Paula. Für Vereinsboss Walther Seinsch ist es die "beste Lösung".

Peter Bircks und Manfred Paula werden zur neuen Saison Geschäftsführer beim FC Augsburg. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Donnerstag mit und entschied sich bei der Nachfolge für den scheidenden Andreas Rettig wie erwartet für eine interne Lösung. Der 59-jährige Bircks wird für den kaufmännischen Teil zuständig sein, der 47 Jahre alte Paula für den sportlichen Bereich. Er war bisher Leiter des Nachwuchszentrums.

Der ehemalige Club-Präsident Bircks bleibt zudem Aufsichtsratschef und bildet gemeinsam mit Walther Seinsch die zukünftige Geschäftsleitung. Seinsch ist für den sportlichen Bereich zuständig und Ansprechpartner des künftigen Sportmanagers Paula und von Trainer Jos Luhukay.

Cheftrainer und Manager Sport stehen hierarchisch nebeneinander und berichten an Walther Seinsch. „Mit Peter Bircks und Manfred Paula haben wir zwei Fachleute für die jeweiligen Bereiche gefunden. Wir sind uns sicher, dass wir mit dieser Besetzung die beste Lösung für die Zukunft des FC Augsburg gefunden haben“, freut sich der FCA-Präsident Seinsch.

„Die Aufteilung der Aufgabengebiete ist aufgrund der Entwicklung des FC Augsburg im Profifußball wichtig und notwendig. Ich freue mich, dass ich mein wirtschaftliches Know-how und meine Erfahrung in der Unternehmensführung nun als Geschäftsführer einbringen und so helfen kann, die Entwicklung unseres FCA weiter voran zu treiben“, sagt Bircks.

„Ich freue mich über das Vertrauen der Vereinsführung und möchte die erfolgreiche sportliche Arbeit der letzten Jahre ebenso erfolgreich fortsetzen“, sagt Paula. „Besonders freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Trainer Jos Luhukay. Schon durch meine aktuelle Tätigkeit als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums liegt mir natürlich die Nachwuchsförderung auch zukünftig sehr am Herzen. Wir werden diese weiter fördern, damit auch der Profibereich in den kommenden Jahren aus dem eigenen Nachwuchs profitieren kann.“

Der seit 2006 amtierende Geschäftsführer Rettig hatte Ende des vergangenen Jahres überraschend angekündigt, seinen Posten räumen zu wollen.

pm / dpa

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