Pep nimmt Hertha ernst

Guardiola: "Bayerns Stabilität ist faszinierend"

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Pep Guardiola hat Respekt vor der Hertha.

München - Der FC Bayern kann im Auswärtsspiel am Samstag gegen Hertha BSC mit zwei ausgeruhten Weltmeistern die Offensive forcieren. Trainer Guardiola warnt vor den Hauptstädtern.

Thomas Müller und Mario Götze dürften nach ihrer Pause bei der 2:3-Niederlage bei Manchester City in der Champions League ins Team zurückkehren. Zumal die 70 Minuten in Unterzahl gegen ManCity viel Kraft gekostet hätten, wie Trainer Pep Guardiola erklärte: "Die Spieler waren müde." In Berlin rechnet Guardiola besonders mit physischer Gegenwehr. "Hertha ist eine sehr intensive Mannschaft, sehr aggressiv", sagte der Spanier. Neue Ausfälle beklagt der Tabellenführer nicht.

Der FC Bayern thront souverän an der Tabellenspitze und hat dieses Jahr noch keine Partie in Deutschlands höchster Spielklasse verloren. Ob das auf Dauer nicht ein bisschen langweilig werde, wurde der Bayern-Coach auf der Pressekonferenz am Freitag gefragt: "Nein, auch wir müssen immer kämpfen."

Guardiola folgt dem Credo, seine Spieler und sein System immer weiter verbessern zu wollen. Dabei muss er sich jedoch auch immer an die Spielweise des Gegners orientieren: "Ich muss das System den Spielern und dem Gegner anpassen. Das Wichtige ist die Idee hinter dem Spiel - und die ist immer gleich."

Guardiola: Kaum Unterschiede zum FC Barcelona

Auch für die Zukunft sieht der spanische Erfolgstrainer den FC Bayern bestens aufgestellt: "Die Stabilität ist faszinierend. Die Fans müssen sehr stolz auf diese Art zu Arbeiten sein. Ich denke nicht, dass Bayern sehr viele neue Spieler verpflichten muss in der Zukunft."

Seinem früheren Verein, dem FC Barcelona, ist er immer noch sehr verbunden. Rein sportlich gesehen, sieht Guardiola mittlerweile aber, bis auf die Winterpause, die es in der spanischen Primera Division nicht gibt, keine großen Unterschiede mehr zwischen den beiden Spitzenvereinen: "Die Winterpause ist sehr gut für alle, auch für mich. Das ist der einzige Unterscheid zwischen Bayern und Barcelona."

dpa/tz

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