Gruppenerster! Bayern eilt ins Achtelfinale

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Franck Ribéry feierte mit Liegestützen

München - Nach dem Rückschlag in der Bundesliga hat der FC Bayern den FC Villarreal in der Champions League büßen lassen. Franck Ribéry bietet einmal mehr eine Galavorstellung und hat sogar noch Kraft übrig.

Mit spielerischer Leichtigkeit hat der FC Bayern das erste Etappenziel auf dem Weg zum ersehnten Heimfinale in der Champions League erreicht. Franck Ribéry blieb sogar Kraft für Liegestütze ...

Drei Tage nach der bitteren Niederlage gegen Borussia Dortmund fertigten die Münchner den FC Villarreal mit 3:1 (2:0) ab und zogen als erster Fußball-Bundesligist vorzeitig ins Achtelfinale der europäischen Königsklasse ein.

Der überragende Doppel-Torschütze Franck Ribéry (3./69. Minute) und Mario Gomez (23.) mit seinem sechsten Champions-League-Treffer dieser Saison erwärmten am Dienstag die 66 000 Zuschauer in der ausverkauften Allianz Arena mit ihren Toren. Mit dem Weiterkommen schraubten die Bayern ihre Prämieneinnahmen in dieser Champions-League-Saison bereits auf 15,9 Millionen Euro. Einziger Schönheitsfehler war das Gegentor von Jonathan de Guzman (50.). Versüßt wurde der Abend sogar noch durch den Gruppensieg dank der Schützenhilfe des SSC Neapel gegen Manchester City.

Nach der Bundesliga-Pleite gegen den BVB baute Jupp Heynckes seine Elf moderat um - und wurde schon nach drei Minuten dafür belohnt. Als Doppel-Sechs bot der Bayern-Trainer den erfahrenen Anatoli Timoschtschuk und den jungen David Alaba auf, Toni Kroos rückte dafür in die zentrale Spielmacherrolle. Nationalelf-Kollege Thomas Müller erhielt eine schöpferische Pause und durfte von der Bank aus genüsslich mitansehen, wie Kroos nach einem Fehlpass von Carlos Marchena den Ball eroberte und einen wunderbaren Pass auf Ribéry spielte. Der Franzose krönte die sehenswerte Stafette mit einem gefühlvollen Heber über Villarreal-Torwart Diego Lopez.

Mit dem frühen 1:0 war der Weg in Richtung Achtelfinale für den deutschen Rekordmeister bereitet. Bei winterlichen Temperaturen und leichtem Nebel über der Spielfläche waren die Bayern sofort auf königsklassenkompatibler Betriebstemperatur. Sie hatten weitere Chancen durch Timoschtschuk (7.) und Arjen Robben (8.), aber auch Glück, dass Schiedsrichter Markus Strömbergsson (Schweden) ein Handspiel von Kapitän Philipp Lahm im Strafraum nicht ahndete (20.).

Vor allem über die linke Seite mit Lahm und Ribéry entfalteten die Gastgeber Druck und stellten die morsche Abwehr der Spanier immer wieder vor die eine oder andere Herausforderung. Villarreal wurde seiner Rolle als Punktelieferant der Gruppe A gerecht und kam in der 39. Minute erstmals überhaupt halbwegs gefährlich vor das Bayern-Tor.

“Das ist ein fantastisches Ergebnis, wir haben die Spanier total im Griff. Die ganze Mannschaft präsentiert sich sehr gut, sehr homogen“, analysierte Sportdirektor Christian Nerlinger zur Pause beim TV-Sender Sky. Zuvor hatte er noch das 2:0 durch Gomez beklatschen dürfen. Nach einem Pfostenschuss von Timoschtschuk reagierte der Nationalstürmer blitzschnell und schraubte seine Super-Quote in dieser Saison auf 20 Treffer in 20 Pflichtspielen.

dpa

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