Favre kritisiert schnelle Trainerwechsel

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Lucien Favre war auch Trainer bei Hertha BSC.

Mönchengladbach - Lucien Favre vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat die hohe Anzahl von Trainerwechseln in Deutschland kritisiert. Was dem Schweizer am deutschen Fußball fehlt:

„Deutschland hat alles: super Spieler, volle Stadien, die Vereine wirtschaften seriös. Was aber oft in Deutschland fehlt, ist eine Philosophie. Ein Plan vom Nachwuchs bis zur ersten Mannschaft. Es fehlt die Kontinuität. Deswegen hat auch so lange kein deutscher Verein mehr die Champions League oder die Europa League gewonnen. Zwischen zehn und 14 Monaten bleibt im Schnitt ein Trainer in Deutschland bei einem Verein. Zu wenig“, sagte der Coach des fünfmaligen deutschen Meisters im Interview mit der Sport Bild.

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Der Schweizer erklärte zudem, „dass es mich auch mal reizen würde, bei einem Klub zu arbeiten, der so viel investiert, dass Titel Pflicht sind“. Favre hatte Mönchengladbach in der vergangenen Saison in der Relegation gegen den Zweitligisten VfL Bochum vor dem Abstieg gerettet. Derzeit ist die Borussia Tabellenfünfter.

sid

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