Di Canio von Sunderland verpflichtet

"Faschistischer Trainer": Ärger um Coach

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Paolo di Canio war schon als Spieler sehr umstritten

London - Die Verpflichtung des umstrittenen Italieners Paolo di Canio als neuer Trainer des englischen Erstligisten AFC Sunderland sorgt für Ärger.

Der umstrittene Italiener Paolo Di Canio ist neuer Trainer beim abstiegsgefährdeten englischen Erstligisten FC Sunderland. Di Canio, der als Profi wegen seiner rechtsgerichteten politischen Einstellung regelmäßig in der Kritik stand, wurde einen Tag nach der Trennung von Martin O'Neill engagiert.

Der Nordire war am Samstag im Anschluss an das 0:1 in der Premier League gegen Tabellenführer Manchester United entlassen worden. Nach der Verpflichtung des bekennenden Faschisten trat Klub-Vizepräsident David Miliband, früherer britischer Außenminister, umgehend von seinem Amt zurück. Diesen Schritt halte er „im Lichte der früheren politischen Äußerungen des Trainers“ für notwendig und richtig, teilte Miliband mit.

Di Canio stellte derweil klar, dass er sich nicht an Diskussionen über politische Einstellungen beteiligen wird. „Ich will nicht mehr über Politik reden. Ich bin keine politische Person. Ich will über Fußball reden“, sagte der 44-Jährige. Sunderland hat nach seiner 14. Saisonniederlage als Tabellen-16. nur noch einen Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Der frühere Nationalspieler O'Neill war bei den „Black Cats“ seit Dezember 2011 im Amt. Di Canio, ehemaliger Kapitän des italienischen Spitzenklubs Lazio Rom, war bis Februar Trainer beim englischen Drittligisten Swindon Town.

sid

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