Eindringlicher Appell

Fandel: „Schiedsrichter sind keine Gegner“

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Nach dem Tod des niederländischen Linienrichters Richard Nieuwenhuizen Anfang Dezember hat Deutschlands Fußball-Schiedsrichterchef Herbert Fandel mit einem eindringlichen Appell zum gewaltfreien Umgang aufgerufen.

Frankfurt - Nach dem Tod des niederländischen Linienrichters Richard Nieuwenhuizen Anfang Dezember hat Deutschlands Fußball-Schiedsrichterchef Herbert Fandel mit einem eindringlichen Appell zum gewaltfreien Umgang aufgerufen.

„Es muss in die Köpfe der Spieler und auch der Fans, dass die Schiedsrichter keine Gegner sind. Im Gegenteil: Die Schiedsrichter müssten die größten Freunde der Spieler sein, denn sie ermöglichen ihnen, dass sie in einem geregelten Spielbetrieb Fußball spielen können“, sagte der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission in einem an Silvester veröffentlichten Interview des Deutschen Fußball-Bundes.

Fandel fügte hinzu: „Wir dürfen nicht die Augen davor verschließen, dass es auch in Deutschland zu Gewalt gegen Schiedsrichter kommt und es Situationen gibt, in denen Schiedsrichter bedroht werden. Das ist nicht hinnehmbar.“ Ohne Schiedsrichter kein Fußball - so einfach sei das. „Ich sehe hier auch die Trainer und die Vereinsverantwortlichen auf allen Ebenen in der Pflicht. Die wichtigste Botschaft lautet: Es geht nur gemeinsam. Auf Basis eines respektvollen Umgangs und Miteinanders“, meinte Fandel weiter.

dpa

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