Fan-Gewalt steigt - DFB Mitschuld?

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Anhänger von Dynamo Dresden zündeten am vergangenen Dienstag vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund Feuerwerkskörper in ihrem Fanblock.

München - Die Gewalt in deutschen Fußballstadien ist deutlich gestiegen. Seit der Saison 1999/2000 nahm die Zahl gewalttätiger Fans bei Spielen der 1. und 2. Bundesliga von 6.800 auf 9.700 zu

Das berichtete das Magazin “Focus“ mit Verweis auf die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze der Polizei am Samstag. Mit 846 verletzten Personen wurde demnach in der Saison 2010/11 ein Höchststand erreicht. Die Behörden leiteten 5.818 Strafverfahren ein, doppelt so viele wie noch in der Spielzeit 1999/2000.

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Der Ex-Präsident des Fußballklubs 1. FC Lokomotive Leipzig und heutige Sicherheitsbeauftragte des Vereins, Steffen Kubald, gibt dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Mitschuld an den jüngsten Ausschreitungen. “Erst wollte Präsident Theo Zwanziger Pyrotechnik erlauben, dann wieder nicht. Die Diskussion über das 'legale Abfackeln' von Brennstäben hätte nie geführt werden dürfen“, sagte Kubald, früher selbst Hooligan, dem “Focus“. Kritik äußerte er aber auch an den randalierenden Anhängern: “Diese Fans kapieren nicht, dass sie ihrem eigenen Verein großen Schaden zufügen.“

dapd

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