Fall "Podolski" sorgt erneut für Spekulationen

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Lukas Podolski und der 1. FC Köln können sich im Vertragspoker nicht einigen.

Köln - Die Entscheidung um die Zukunft des Nationalspielers Lukas Podolski beim 1.FC Köln ist weiterhin nicht geklärt. Manager Volker Finke spricht nun ein Machtwort.

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln will noch vor Beginn der Spielzeit 2012/13 klare Verhältnisse im Vertragspoker mit Torjäger Lukas Podolski schaffen. „Unsere Wunschsituation ist frühe Planungssicherheit“, sagte FC-Manager Volker Finke dem „Express“ (Freitag). Allerdings gebe es einen Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit, fügte Finke hinzu. „Aber es bleibt dabei: Bevor wir in die neue Saison gehen, möchten wir Klarheit haben. Das gilt aus einer Verantwortung allen gegenüber, wegen der Werthaltigkeit des Spielers und der Gesamtsituation des 1. FC Köln“, sagte Finke.

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Für Trainer Ståle Solbakken ist die Entscheidung über einen Verbleib von Lukas Podolski beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln offener denn je. „Ich glaube, dass Lukas im Moment in der Denkbox ist“, sagte der Norweger dem TV-Sender Sky: „Ich glaube, im Moment weiß er selbst nicht, was seine Entscheidung sein wird.“

Das an der Vereinsführung vorbeigeschleuste Interview vor knapp zwei Wochen, in dem der Nationalspieler den Kurs der Klubführung kritisierte, war laut Solbakken „kein großer Fehler. Vielleicht war der Zeitpunkt nicht der beste“. Podolski attestierte er, „dass Lukas in dieser Saison für den Verein alles gut gemacht hat“.

Der Nationalstürmer hatte den Verein um eine längere Bedenkzeit für seine Entscheidung gebeten, ob er seinen 2013 auslaufenden Vertrag verlängert oder nicht. Podolski und sein Berater Kon Schramm nannten als vagen Termin den Sommer 2012.

dpa/SID

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