Geldannahme von Wettpaten

Ex-Profi Schnitzler: "Größte Dummheit meines Lebens"

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René Schnitzler.

Hamburg - Der frühere Fußball-Profi René Schnitzler hat den Kontakt zu Wettpaten als größte Dummheit in seinem Leben bezeichnet.

„Ich habe wie einige Menschen ein paar Dummheiten gemacht in meinem Leben, aber diese Dummheit, damals von dem Wettpaten 100 000 Euro angenommen zu haben, war die größte. Ich werde sie immer bedauern, kann sie aber nicht ungeschehen machen“, sagte der ehemalige Spieler des FC St. Pauli stern.de am Mittwoch.

Schnitzler und der frühere Osnabrücker Profi Thomas Cichon müssen sich vor dem Bochumer Landgericht wegen Beihilfe zum Betrug, Unterstützung einer kriminellen Vereinigung und wegen Steuerhinterziehung verantworten. Beide sollen in den Wettskandal von 2008 und 2009 verstrickt gewesen sein. Als Grund, warum er sich auf Wettpaten einließ, sagte Schnitzler: „Ich hatte damals meine Spielsucht nicht im Griff. Diese Sucht ist ein Problem, an dem ich arbeite.“

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Mitangeklagt sind auch vier Amateurspieler. Laut Staatsanwaltschaft geht es um insgesamt 18 mutmaßlich manipulierte Spiele, darunter acht Partien aus der 2. Bundesliga. Wann der Prozess stattfinden wird, steht noch nicht fest.

dpa

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