War das Essen schuld? 109 Doping-Fälle bei U17-WM

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109 Doping-Fälle wurden bei U17-WM im Juli in Mexiko ermittelt.

Genf - Mehr als die Hälfte der Nachwuchsspieler sind bei der U17-Weltmeisterschaft im Juli in Mexiko positiv auf Clenbuterol getestet worden. Schuld soll das Essen gewesen sein.

Als Grund gab der Chefmediziner des Fußball-Weltverband FIFA, Jiri Dvorak, verseuchtes Fleisch an, das mit der verbotenen Doping-Substanz Clenbuterol belastet gewesen sei. Tests in Deutschland hatten ergeben, dass 109 von 208 Urinproben positiv waren. Dvorak betonte, es sei “nicht ein Problem des Dopings, sondern ein Problem der öffentlichen Gesundheit.“

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Mexikos Behörden haben eingeräumt, dass das Land Probleme mit Landwirten hat, die ihren Tieren in der Nahrung verbotene Steroide zuführen. Die Proben der mexikanischen Spieler selbst waren allesamt negativ, weil sie ihre Ernährung vor der WM auf Fisch und Gemüse umgestellt hatten. Die Mexikaner gewannen das WM-Turnier.

Wie die FIFA und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) weiterhin bekannt gaben, sollen die Fälle nicht weiter verfolgt werden.

dapd

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