England: Fußballer nach schwulenfeindlichen Äußerungen den Job los

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Gareth Thomas war Opfer der Sprüche von Lee Steele.

London - Seine homophoben Kommentare auf Twitter kommen einen englischen Amateurfußballer teuer zu stehen. Er hatte sich abfällig über einen ehemaligen Rugby-Profi geäußert.

Der 38 Jahre alte Lee Steele wurde nach seinen Äußerungen über den schwulen früheren walisischen Rugbyprofi Gareth Thomas von seinem Club Oxford City gefeuert. Das Vereinsgremium habe entschieden, den Stürmer zu entlassen, weil die Kommentare als „gravierend gegensätzlich zum Ethos des Clubs angesehen“, werden, teilte der Siebtligist auf seiner Internetseite mit.

Nach übereinstimmenden Medienberichten hatte Steele unter anderem getwittert: „Ich bin nicht scharf auf das Bett neben Gareth Thomas“. „Aus diesem Grund muss Lee für seinen Fehlurteil bezahlen“, sagte Clubmanager Mike Ford. Als erster Rugbyspieler hatte Thomas 2009 seine Homosexualität öffentlich gemacht, derzeit tritt er beim Prominenten-„Big Brother“ im englischen Fernsehen auf.

dpa

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