EM-Test: Verräterische Rückennummern vor Kader-Reduzierung?

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Marc André ter Stegen (l.) und Julian Draxler (r.) sollen verdächte Rückennummern haben. Es scheint so, als ob der Bundestrainer schon weiß, wen er bei der EM dabei haben will.

Basel - Waren das wieder verräterische Rückennummern? Drei Tage vor der Nominierung des endgültigen 23-Mann-Kaders heizten die Trikots die Diskussion kräftig an.

Waren das wieder verräterische Rückennummern? Drei Tage vor der Nominierung des endgültigen 23-Mann-Kaders heizten die Trikots der deutschen Fußball-Nationalspieler beim EM-Test in Basel gegen die Schweiz die Spekulationen über die vier Streichkandidaten an. Der überraschend im Tor beginnende Länderspiel-Debütant Marc-André ter Stegen sowie die Auswechselspieler Julian Draxler, Lars und Sven Bender hatten für die Partie die Nummern 24 bis 27 erhalten. Der endgültige EM-Kader darf aber 23 Akteure haben.

Ein Zufall? Vor der Europameisterschaft 2008 hatte ebenfalls im vorletzten Testspiel vor Turnierbeginn beim 2:2 gegen Weißrussland das später gestrichene Trio Jermaine Jones, Patrick Helmes und Marko Marin die Rückennummern 24 bis 26 getragen.

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Bundestrainer Löw hatte 27 Akteure in den vorläufigen EM-Kader berufen, der am kommenden Dienstag um noch drei Feldspieler und einen Torwart auf 23 reduziert werden muss. In Basel trug der Schalker Draxler die Nummer 24, der Dortmunder Sven Bender die 25, der Leverkusener Lars Bender die 26 und der Gladbacher ter Stegen die 27.

Die etablierten Stammkräfte wie Mesut Özil (Nummer 8), Sami Khedira (6), Lukas Podolski (10), Miroslav Klose (11) oder auch Per Mertesacker (17) liefen in Basel bereits mit ihren üblichen Turniernummern auf. Der Bremer Tim Wiese bekam die 12, die in der Regel für den ersten Ersatztorhüter reserviert ist.

dpa

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