Frankfurt: Streit über Aufstiegsfeier

Frankfurt/Main - Trotz der noch nicht feststehenden Rückkehr in die Fußball-Bundesliga gibt es bei Zweitligist Eintracht Frankfurt schon Diskussionen über Sinn und Unsinn einer möglichen Aufstiegsfeier.

„Wenn wir es schaffen, kann ich versprechen, dass wir eine Riesenfete machen. Fußball ist Freude und Emotion“, sagte Eintracht-Trainer Armin Veh einen Tag vor dem Spiel gegen Erzgebirge Aue am Samstag (13 Uhr/Sky und liga total!).

Damit ging der 51-Jährige auf Konfrontationskurs zu Heribert Bruchhagen. Der Vorstandsvorsitzende der Eintracht hatte vor einigen Tagen angekündigt, dass der Klub keine große Aufstiegsparty im Frankfurter Römer plane: „Dazu besteht überhaupt kein Anlass. Nach dem desaströsen Abstieg war die Rückkehr unser klares Ziel“, hatte Bruchhagen gesagt.

Die Eintracht ist derzeit Tabellenzweiter und hat trotz guter Aussichten den Wiederaufstieg in die Eliteliga noch nicht sicher. Unterdessen ist der Verbleib von Veh über das Saisonende hinaus bei den Hessen weiter offen. „Ihr könnt mich sofort am nächsten Tag, wenn wir es geschafft haben, fragen, wie es jetzt weitergeht“, sagte der Eintracht-Trainer und fügte hinzu: „Ich würde in einer Situation, wie wir sie jetzt haben, nie mit anderen Klubs sprechen. Ich will mit aller Macht, dass wir hier raufgehen. Was danach ist, ist eine andere Frage.“ Damit trat Veh Spekulationen entgegen, wonach er als Coach beim Bundesligisten 1. FC Köln gehandelt wird.

SID

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