Eintracht-Fans gegen Union ausgeschlossen

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Die Fans von Eintracht Frankfurt sind für ihre Eskapaden bekannt.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt muss im nächsten Auswärtsspiel gegen Union Berlin auf die Unterstützung seiner Fans verzichten. Das gab das DFB-Sportgericht bekannt.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Fans von Eintracht Frankfurt am Montag vom nächsten Auswärtsspiel am 26. März beim 1. FC Union Berlin ausgeschlossen. Grund für das Urteil sind die Vorkommnisse während des Zweitligaspiels bei Fortuna Düsseldorf am 13. Februar 2012.

Das Spiel hatte mit fünf Minuten Verspätung begonnen, weil beim Einlaufen der Mannschaften im Frankfurter Zuschauerblock mehrere Rauchbomben und Feuerwerkskörper gezündet und auf das Spielfeld geworfen worden waren. In der 69. Spielminute flogen aus ein Blitzkegel und ein Bengalo auf das Spielfeld. Aus der gleichen Ecke wurden in der Nachspielzeit zudem zwei Böller und Leuchtspurmunition auf das Spielfeld geschossen.

Die Eintracht verzichte auf Rechtsmittel, somit ist das Urteil rechtskräftig. “Wir können und wollen es nicht akzeptieren, das Verfahren unnötig in die Länge zu ziehen und am Ende zu einem sportlich noch wichtigeren Zeitpunkt diese Strafe zu kassieren“, wurde Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen auf der Eintracht-Homepage zitiert. Zuvor hatte er noch angekündigt, eine Bestrafung nicht zu akzeptieren.

Im Auswärtsspiel bei Union Berlin müssen die Gäste-Blöcke nun frei bleiben. Zudem muss Eintracht Frankfurt dem Heimverein den durch den Einnahmeausfall entstandenen Schaden ersetzen.

dpa/SID

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