Pauli müht sich zum Dreier

Braunschweig behält weiße Weste

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Eintracht Braunschweig gelang im vierten Spiel der vierte Sieg.

Aalen - Mit einem souveränen Sieg gegen den VfR Aalen rangiert Eintracht Braunschweig weiterhin unangefochten auf dem ersten Platz. Dem FC St. Pauli gelang endlich der erste Dreier in dieser Saison.

Eintracht Braunschweig steht nach einer Nacht auf Platz zwei wieder an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga. Mit einem souveränen 3:0 (1:0) beim Aufsteiger VfR Aalen feierte das Team von Trainer Torsten Lieberknecht den vierten Sieg im vierten Spiel und verdrängte Energie Cottbus (10 Punkte), das am Freitagabend mit einem 1:0 beim 1. FC Köln den ersten Platz erobert hatte. Im zweiten Samstagsspiel feierte der FC St. Pauli durch ein 2:1 (0:0) gegen den SV Sandhausen seinen ersten Saisonsieg.

Die Liga-Neulinge aus Aalen (6) warten derweil weiter auf den ersten Heimsieg, bleiben aber in der oberen Tabellenhälfte. Die Treffer für die Eintracht, den deutschen Meister von 1967, erzielten Matchwinner Mirko Boland (27./57.) und Norman Theuerkauf (50.).

In der ersten Hälfte sahen die 6604 Zuschauer in der Scholz-Arena eine zunächst ausgeglichene Partie auf mäßigem Niveau. Den Unterschied machte im ersten Durchgang ein Patzer der Gastgeber-Abwehr, den die Eintracht eiskalt zum Führungstreffer nutzte. Die beste Gelegenheit für den bemühten VfR vergab Martin Dausch (33.), der mit einem direkten Freistoß aus 20 Metern am glänzend parierenden Braunschweiger Torhüter Daniel Davari scheiterte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Niedersachsen hellwach aus der Kabine, Boland avancierte binnen sieben Minuten endgültig zum Mann des Tages. Erst bereitete der 25-Jährige das 2:0 durch Theuerkauf mustergültig vor, dann flog ein als Flanke gedachter Schuss an Mitspielern und dem überraschten Torhüter Daniel Bernhardt vorbei ins Tor.

Auf St. Pauli erzielte Fin Bartels den erlösenden Führungstreffer in der 71. Minute, bevor Marius Ebbers (76.) den Heimsieg perfekt machte und die erste Niederlage der Gäste besiegelte. Daran änderte auch das Anschlusstor von Marco Pischorn (83.) nichts mehr.

Die 21.045 Zuschauer sahen eine unterhaltsame Begegnung, in der sich die Gastgeber zwar optisch überlegen präsentierten, aber ihre Angriffe zu umständlich vortrugen. Folglich hatte die Defensive von Sandhausen in der ersten Halbzeit leichtes Spiel mit dem Ex-Bundesligisten. Dann aber drehte St. Pauli auf.

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dpa

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