Eintracht vor Aufstieg, MSV schlägt Aachen

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Freude pur bei der Frankfurter Eintracht: Alexander Meier (l) und Mohamadou Idrissou (M) jubeln nach dem Tor zum 1:0.

Frankfurt - Ein überragender Alexander Meier hat für Eintracht Frankfurt die Tür zur 1. Bundesliga weit aufgestoßen. Gegner Aue war ohne Chance. Dagegen errang der MSV Duisburg wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

Der Mittelfeldspieler führte die Hessen mit einem Treffer und einer Vorlage zu einem souveränen 4:0 (2:0) gegen Erzgebirge Aue. Der Vorsprung der vor eigenem Publikum weiter ungeschlagenen Eintracht auf einen Nicht-Aufstiegsplatz beträgt drei Spieltage vor Schluss zumindest vorübergehend neun Punkte. Neben Meier (28.), der zudem noch einmal an den Pfosten köpfte, trafen Sonny Kittel (44.), Sebastian Jung (54.) und Benjamin Köhler (83.).

Der MSV Duisburg feierte im zweiten Samstagsspiel nach hartem Kampf einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf, Schlusslicht Alemannia Aachen dagegen hat nach dem kurzen Aufatmen unter der Woche wieder einen Rückschlag erlitten. Die Zebras kamen durch späte Tore von Daniel Brosinski (74.) und Jürgen Gjasula (83.) am 31. Spieltag zu einem 2:0 (0:0)-Erfolg gegen die Alemannia und bauten ihren Vorsprung auf den Karlsruher SC auf dem ersten Relegationsplatz vorübergehend auf sieben Zähler aus.

Aachen dagegen blieb Letzter mit sechs Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Auch Aue muss um den Klassenerhalt zittern: Durch die dritte Niederlage in Folge bleibt das Team von Trainer Karsten Baumann vier Punkte vor dem Relegationsplatz, die aber noch auf einen Zähler zusammenschrumpfen könnten.

In Frankfurt hatten die Gäste vor 46.600 Zuschauern die erste gute Chance. Einen überflüssigen Ballverlust des Eintracht-Innenverteidigers Gordon Schildenfeld nutzte der Auer Jan Hochscheidt zu einem Schuss, der jedoch noch von Schildenfeld abgeblockt wurde (7.).

Anschließend übernahmen jedoch die Gastgeber das Kommando und hätten nach einem Foul an Meier durchaus einen Elfmeter bekommen können (12.). Zehn Minuten später parierte Aue-Torhüter Martin Männel einen Schuss von Meier. Nach einem Freistoß machte es Meier dann besser und erzielte mit seinem 17. Saisontreffer das verdiente 1:0. Kurz vor der Pause bereitete der 29-Jährige das 2:0 von Kittel mustergültig vor.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Geschehen nicht. Die Frankfurter dominierten das Spiel fast nach Belieben, Aue konnte sich nur selten befreien. Zwischenzeitlich hatte die Eintracht 75 Prozent Ballbesitz. Jung traf dann nach einem weiten Pass von Sebastian Rode aus kurzer Distanz. Die Fans feierten daraufhin mit der La Ola und „Nie mehr 2. Liga!“-Sprechchören.

In Duisburg mussten die 15.127 Zuschauer lange auf die Tore für die Gastgeber warten, die jeweils Maurice Exslager mustergültig vorbereitete. In einer von beiden Seiten schwachen Halbzeit gab es die einzige aufregende Situation kurz vor der Pause, als Aachens Tobias Feisthammel einen Pass von Brosinski ins eigene Tor lenkte. Weil aber Gjasula, der Adressat des Passes, im Abseits stand und aktiv einen Schritt auf Feisthammel zu machte, erkannte FIFA-Schiedsrichter Jürgen Stark (Ergolding) das Tor zurecht nicht an. Alle Proteste von MSV-Trainer Oliver Reck nutzten nichts. In der zweiten Halbzeit zog Duisburg das Tempo an und siegte verdient.

SID

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