Effe als Praktikant zurück zu Bayern

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Stefan Effenberg hospitiert in den nächsten drei Wochen beim FC Bayern.

München - Einst „Cheffe“, nun Praktikant: Stefan Effenberg wird beim FC Bayern München im Rahmen seiner Ausbildung zum Fußballlehrer in den kommenden drei Wochen bei Trainer Jupp Heynckes hospitieren.

Der deutsche Fußball-Rekordmeister bestätigte dem SID einen entsprechenden Bericht der Münchner tz. Laut Bayern-Mediendirektor Markus Hörwick wird Effenberg immer wieder für ein, zwei Tage nach München kommen, um Heynckes bei dessen täglicher Arbeit über die Schulter zu schauen. Der 42-Jährige macht derzeit mit anderen ehemaligen Nationalspielern wie Mehmet Scholl oder Christian Wörns den Trainerschein des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) an der Hennes-Weisweiler-Akademie. In den vergangenen Jahren hatten bereits ehemalige Bayern-Profis wie Markus Babbel, Dietmar Hamann, Scholl oder Christian Ziege bei ihrem Ex-Klub ein Trainer-Praktikum absolviert.

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Effenberg, der 2001 mit den Bayern die Champions League gewann, hat auch als künftiger Trainer große Ziele. „Ich will ganz nach oben“, sagte Effenberg beim Start in die Ausbildung, „erste Liga, ob in Deutschland oder woanders. Ich hätte keine Probleme, ins Ausland zu gehen, nach England oder wohin auch immer.“

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Effe zurück zu Bayern

Nach erfolgreich bestandener Prüfung im März 2012 will Effe möglichst schnell einsteigen. „Ich will in diesen Beruf, sonst würde ich diese lange Ausbildung nicht mitmachen. Ich bin hier, um Trainer zu werden - und nicht, um eine weitere Lebenserfahrung zu sammeln oder meinen Horizont zu erweitern“, sagte Effenberg, der Ende Mai noch beim Versuch gescheitert war, bei seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach das Amt des Sportdirektors zu übernehmen.

Sein früherer Trainer beim FC Bayern, Ottmar Hitzfeld, habe ihm bereits im Jahr 2001 geraten, Trainer zu werden. „Er hat mich als Spieler erlebt, hat gesehen, dass ich bereits damals sehr strategisch und analytisch gedacht habe.“ Neben Hitzfeld hätten ihn zwei weitere Trainer besonders geprägt: Claudio Ranieri und Heynckes.

sid

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