Rote Karte gegen Gewalt

Dynamo-Fans setzten zeichen gegen Gewalt

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Dynamo-Fans haben vor der Partie gegen Sanhausen ein Zeichen gegen Gewalt und Pyrotechnik gesetzt.

Dresden - Wenige Minuten vor dem Anpfiff der Zweitliga-Partie der SG Dynamo Dresden gegen den SV Sandhausen haben die Dresdner Fans am Sonntag ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt.

Bei der Vereinshymne wurden von den Fans rund 5000 Rote Karten gezeigt. Mit der Aktion „Rote Karte gegen Pyro und Chaoten“ wollen sich die Fans von den Randalierern in Kaiserslautern distanzieren.

„Wir unterstützen zwar weiter die Kampagne Pyrotechnik legalisieren, aber wir brauchen nicht mehr darüber reden, das hat sich für uns erledigt. Wir müssen selbstkritisch mit uns umgehen, aber wir hoffen auch, dass die Chaoten zivilrechtlich bestraft werden und nicht nur der Verein durch den DFB belangt wird“, sagte der „Einpeitscher“ des K-Blocks, Stefan Lehmann.

Während der Aktion wurden zudem andere Transparente wie „0 Prozent Gewalt, 100 Prozent Dynamo. Lasst es nicht zu, dass diese Chaoten unseren Verein als Spielwiese benutzen“ hochgehalten. Auch Präsident Andreas Ritter sprach vor dem Spiel auf dem Rasen noch einmal zu den Fans. „Wir verzichten vorerst auf das Gästeticketkontingent, um weiteren Schaden von unserem Verein fernzuhalten. Pyrotechnik wird es zudem in unserem Stadion nicht geben, so lange es verboten ist“, sagte Ritter.

Sicherheitskonzept: Die beschlossenen Anträge

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dpa

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